Parksituation in Herne Süd

SPD Politiker appellieren an Elisabeth-Gruppe

Der Besucherparkplatz des Frei- und Hallenbades
Der Besucherparkplatz des Frei- und Hallenbades "Südpool" an der Bergstraße. Foto: Stefan Kuhn

Das Parkraumbewirtschaftungskonzept in Herne-Süd, rund um das Marienhospital und auch auf dem Parkplatz des Südpools, ist gestartet. Für eine gewisse Übergangszeit werden zunächst nur „Erinnerungszettel“ verteilt, wenn kein Parkticket gelöst wurde. Nach der Übergangszeit würden Falschparker dann aber zur Kasse gebeten.

Dieses werde dazu führen, dass der Suchverkehr nach kostenlosen Parkplätzen weiter zunehme. Dazu gehören auch die Mitarbeitern des Marienhospitals. Dieses sei besonders ärgerlich, weil im aktuellen Lockdown unmittelbar vor dem Krankenhaus zahlreiche freie Parkplätze vorhanden sind. Diese würden den Mitarbeitern der Elisabeth-Gruppe jedoch nicht zur Verfügung gestellt.

„Wir appellieren an die Geschäftsführung der Elisabeth-Gruppe, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken. Zumindest in der aktuellen Situation, wo nur vereinzelte Besucher den Parkplatz nutzen, sollten die freien Kapazitäten für die Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden“, regen die Stadtverordneten Theres Boneberger und Kai Gera an.

„Wir werden hier auch das Gespräch mit der Elisabeth-Gruppe suchen“, so die SPD Politiker. Patrick Steinbach, bei der SPD zuständig für Arbeitnehmerfragen, ergänzt: „Ich sehe hier die Elisabeth-Gruppe als Arbeitgeber gegenüber ihren Beschäftigten in der Pflicht“.

Ähnliches gelte für die Parksituation rund um das EvK. Seit Einführung der Parkautomaten in Herne-Süd weichen viele auf angrenzende Straßen ohne Parkraumbewirtschaftung aus, wie beispielsweise die Franz-Düwell-Straße. Anwohner haben sich auch hier bereits bei der Stadtverordneten Theres Boneberger beschwert.

„Für diese Straßen fordern wir ebenfalls ein Parkraumbewirtschaftungskonzept, jedoch ohne die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Das bedeutet, Anwohner rechtzeitig und umfassend über ihre Rechte zu informieren. Die Verwaltung muss dieses Parkraumbewirtschaftungskonzept nun zügig in Angriff nehmen“, fordert Boneberger.

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