Nückel zur Brücke Riemker Straße

Thomas Nückel, FDP Landtagsabgeordneter.
Thomas Nückel, FDP Landtagsabgeordneter. Foto: FDP

Thomas Nückel (FDP), MDL und Vorsitzender des Verkehrsausschusses, hat unserer Redaktion diese Info hinsichtlich der Diskussion der Brückenerneuerung an der Riemker Straße geschickt, die er am Montag (22.3.2021) vom NRW-Verkehrsministerium erhielt. Darin geht es um eine Erklärung, warum die Förderung aus Mitteln für Nahmobilität erfolgt.

Das Verkehrsministerium erläutert:

„Bei der Maßnahme Brückenerneuerung Riemker Straße steht die Aufrechterhaltung einer Nahmobilitätsverbindung im Vordergrund. Es handelt sich dabei um eine wirtschaftliche Variante eines Brückenschlages, der auch den äußerst geringen Anteil des motorisierten Individualverkehrs aufnimmt und zusätzlich kurze Rettungswege sicherstellt.

Vor und nach der Brücke sind zwar keine gesonderten Radverkehrsanlagen vorhanden. Die heutige Zweispurigkeit des Brückenschlages wird jedoch auf eine Fahrspur reduziert. Eine Separierung des Radverkehrs ist daher nicht erforderlich. Die Aufrechterhaltung der Verbindung stellt eine wichtige Alltagsverkehrsbeziehung im kleinräumigen Gebiet zwischen wohnen, einkaufen und arbeiten dar und wird durch die kurze Distanz besonders nützlich und komfortabel, da Umwege, die einen Einfluss auf die Verkehrsmittelwahl haben, nicht in Kauf genommen werden müssen. Die Zufahrt zum Radweg Hiberniagraben ist hingegen ausschließlich vom Norden her möglich.

Mit der reduzierten Anerkennung der Baukosten von 60 Prozent wird dem Gedanken Rechnung getragen, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln der Nahmobilität auch nur diese zu fördern.“

Nückel: „Soweit das Verkehrsministerium. Ergänzen möchte ich noch aus Erfahrungen aus anderen Teilen des Landes: Nahmobilitäts-Förderung ist nicht immer nur Radwegeförderung. Es dürfen zum Beispiel auch mal Fußgänger oder Rettungsfahrzeuge profitieren. Oder auch Fahrradstationen an ÖPNV-Haltepunkten.“

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