Neues Wirtshaus weiter im Zeitplan

Betreiberin Britta Rommel über das geplante Lokal in der City

Neuer Stand bei Neuen Höfen im alten Karstadt-Gebäude am Robert-Brauner-Platz am 4. August 2020, Blick ins Innere der Baustelle.
Die Umbauten im Wirtshaus in den Neuen Höfen laufen noch (Archivbild aus August 2020). Foto: Marcel Gruteser

Am Robert-Brauner-Platz in der Innenstadt entsteht bayrisches Flair: Im Frühjahr soll im ehemaligen Hertie- und Karstadthaus, welches von der Landmarken AG umfangreich umgebaut wurde und wird (halloherne berichtete), ein Wirtshaus entstehen und zur Ergänzung der gastronomischen Möglichkeiten in der City beitragen (halloherne berichtete). Britta Rommel ist die neue Betreiberin und erläuterte am Mittwoch (28.10.2020) im Gespräch mit halloherne neue Details und sprach auch über die Auswirkungen der Corona-Krise.

„Derzeit läuft bei uns noch alles nach Plan, die Corona-Krise und die derzeitigen Einschränkungen sorgen für keine Gefahr in unseren Abläufen“, antwortete Rommel, angesprochen auf die steigenden Covid-19-Zahlen und die damit verbundenen Maßnahmen vom Land und von der Stadt. „Es bleibt auch beim Eröffnungstermin im Frühjahr, es könnte nur mal sein, dass anstatt im März unser Lokal erst im April oder Mai eröffnet.“

Auch wenn die aktuelle Situation die Umbauarbeiten nicht beeinflussen würde, seien die Verordnungen vor allem für Gastronomen ein harter Schlag, sagt Britta Rommel und fügt an: „Ich hoffe und denke, dass es aber nach dem Winter wieder besser wird.“

Das Konzept Neue Höfe.
Das Wirtshaus entsteht in den Neuen Höfen. Foto: Projektentwickler

Der finale Name des Wirtshauses ist dabei laut der künftigen Betreiberin noch nicht final abgeklärt. Fest steht aber, dass das neue Wirtshaus einen Außenbereich mit Terrasse haben wird. „Wenn wir so ein sonniges Frühjahr haben wie in den vergangenen beiden Jahren, können dann die Gäste auch bei uns draußen sitzen“, hofft die Betreiberin auf ähnlich viel Sonne und warme Temperaturen.

Bier kann man selbst zapfen

Außerdem ist klar, dass es rund 300 Quadratmeter Gastfläche geben wird. Im Inneren soll es eine zentrale, große Theke geben und mehrere verschiedene Fassbiere zur Auswahl. „Wir wollen eine Art Kneipenbereich schaffen. An einem Tisch werden Gäste auch ihr Bier selbst zapfen können“, berichtete Rommel. Außerdem ist ein Gastrobereich sowie ein Kaminbereich mit Lounge-Möbeln geplant, im letzteren kann auch gegessen werden.

Stichwort Essen: „Es wird keine komplett bayrische Speisekarte anbieten. Es wird auch regionale Speisen wie Currywurst und leichte Kost wie Salate geben.“ Dazu kommen die bayrischen Klassiker wie Haxe, Weißwurst und Leberkäse, um nur einen kleinen Teil zu nennen. Eben ein Mix aus Ruhrgebiet und Bayern.

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