'Masterplan Wasserlagen ist ein Konzept'

FDP Herne über betroffene Kleingärten

Herne von oben auf einem Plakat: Weiße Linien, im Bereich vom blauen Stift, kennzeichnen die Umgebung, um die es beim Masterplan Wasserlagen geht.
Herne von oben auf einem Plakat: Weiße Linien, im Bereich vom blauen Stift, kennzeichnen die Umgebung, um die es beim Masterplan Wasserlagen geht. Pläne eines Planungsbüros sehen die Veränderung von Kleingärten vor. Foto: Marcel Gruteser

Zum „Masterplan Wasserlagen“ schreibt die FDP Herne in einer Pressemitteilung folgendes:

Die Kleingärtner in Herne in der Anlage „Im Stichkanal“ können beruhigt die Gärten weiter bestellen und pflegen. Der „Masterplan Wasserlagen“ ist eine Idee, wie man die Region verändern kann. Sicherlich ist es wichtig, attraktive Wohnbauflächen zu erschließen. Ob dieses aber auf dem Grund und Boden von Kleingartenvereinen sein muss, ist mehr als fraglich.

'Potenziale sind groß'

„Die Potenziale für die Stadtentwicklung rund um den Kanal sind groß und bieten eine gute Chance für eine attraktive Aufwertung mit mehr Grün und Freizeitflächen am Rhein-Herne-Kanal und der Emscher, aber auch für Wohnungen und Büros. Die Ideen der Planungsbüros sind zunächst ergebnisoffen. Der „Masterplans Wasserlagen“ gibt Impulse für die Politik und trifft keine Entscheidungen. Deshalb sollte man entspannt den weiteren Diskussionsprozess begleiten und sich daran beteiligen. Was aus den Ergebnissen des „Masterplan Wasserlagen“ wird, entscheiden dann letztlich die politischen Gremien“, so Thomas Bloch, Sprecher der FDP Ratsgruppe.

Nach Auffassung der Freien Demokraten ist es bedauerlich, dass die Kleingärtner einer der größten Herner Anlagen verunsichert wurden. Die FDP ist der Auffassung, dass zukünftig die Erschließung von neuen Baugebieten nur noch in besonderen Fällen erfolgen sollte. Instrumente wie das im politischen Konsens beschlossene WEP sind dafür ein geeigneter Weg. Zukünftig muss es nach Auffassung der Herner Liberalen bei der Stadtentwicklung um Nachverdichtung gehen, wie z.B. Aufstockung vorhandener Bauten oder Abriss und Neubau höherer Wohneinheiten. Nur so können Frei- und Grünflächen erhalten bleiben.

Ähnlich ablehnend über die Pläne äußerte sich kürzlich schon der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Udo Sobieski (halloherne berichtete).

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