Keine Januar-Beiträge für Kitas

Infos vom Corona-Krisenstab vom 28. Januar

Der neue Kindergarten an der Ingeborgstraße wartet auf die Kinder.
Für Kitas wie hier an der Ingeborgstraße werden für Januar 2021 keine Beiträge erhoben. Foto: Thomas Schmidt, Stadt Herne

Der Corona-Krisenstab der Stadt hat am Donnerstag (28.1.2021) erneut getagt und folgendes mitgeteilt.

Die Stadt Herne weist darauf hin, dass sie zu Terminen im Impfzentrum keine Auskunft geben kann. Die Termine werden ausschließlich durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) vergeben. Auch bei Fragen zu den Terminen oder zur Terminbuchung kann nur die KVWL Auskunft geben unter www.116117.de oder Telefon 0800/ 116 117 02.

Der Haupt-und Personalausschuss der Stadt Herne hat in seiner Sitzung am Dienstag (26.1.2021) beschlossen, dass die Erhebung von Elternbeiträgen für Kitas und Kleine Kita Herne für den Monat Januar 2021 ausgesetzt wird. Den Eltern, denen bereits ein Beitrag abgebucht worden ist, wird dieser wieder auf das Konto zurückerstattet. Eltern, die den Beitrag selbst einzahlen und den Monat Januar bereits entrichtet haben, brauchen keinen Beitrag für den Monat Februar zu zahlen. Auch die Elternbeiträge für die Betreuung in der Offenen Ganztagsschule (OGS) werden für einen Monat ausgesetzt.

Selbsttests für Kitas

Der städtische Fachbereich Kinder-Jugend-Familie hat mit den Trägern aller Kitas in Herner Stadtgebiet Gespräche geführt und den Einsatz der zusätzlichen Selbsttests für Mitarbeitende besprochen. Das Interesse der Kitas an diesen Vorsorgemaßnahmen ist sehr groß.

Zusätzlich hat der Fachbereich Gesundheitsmanagement in der ersten städtischen Kita das Personal mit Selbsttests geschult. Die Resonanz war sehr positiv und die Handhabung der Tests war einfach. Auch Tagespflegepersonen sollen Zugang zu Selbsttests bekommen, das hat der Krisenstab beschlossen.

Krankenhäuser stellen Schutzmaßnahmen vor

Vertreter der Geschäftsführung der beiden Klinikgruppen, das Evangelischen Krankenhaus (EVK) und der katholischen St. Elisabeth-Gruppe haben am Donnerstag (28.1.2021) an der Sitzung des städtischen Krisenstabs teilgenommen und die Hygienemaßnahmen der Kliniken vorgestellt. Unter anderem gehören dazu wöchentliche Tests für Patienten und Mitarbeitende. Mitarbeitende können sich zusätzlich jederzeit testen lassen. In den Herner Krankenhäusern besteht eine hohe Impfbereitschaft des Personals.

Die Mitarbeitenden wurden besonders geschult im Hinblick auf den Schutz vor Covid-19. Es gibt spezielle Pausenregelungen, um Ansteckungen zu vermeiden. Da es in Herne einen besonders hohen Anteil an Pflegeschülerinnen und und –schülern gibt, liegt dort auch ein besonderes Augenmerk der Krankenhäuser. Die Schüler nehmen ausschließlich online am Theorie-Unterricht teil und werden in ihren Präsenzzeiten in den Krankenhäusern speziell in der Hygiene geschult.

Der Krisenstab der Stadt Herne weist darauf hin, dass auch beim Rauchen die Mindestabstände einzuhalten sind. Immer wieder werden Rauchergruppen im Stadtgebiet gesehen, die dicht zusammenstehen. Dabei besteht ein Infektionsrisiko. Ihre eigenen Mitarbeitenden hat die Stadt Herne bereits zu Beginn der Pandemie dafür sensibilisiert und tut es weiterhin.

Quelle: