Kauch ruft zur Teilnahme an Europawahl auf

Michael Kauch.
Michael Kauch. Foto: FDP

Der Europakandidat der FDP, Michael Kauch, hat zur Teilnahme an der Europawahl aufgerufen: „Überlassen Sie Europa nicht anderen! Das Europaparlament trifft inzwischen zentrale Entscheidungen mit Auswirkungen auf Ihre Arbeit und Ihr Leben.“ Kauch ist 52 Jahre alt, arbeitet in der Medizintechnik-Branche und hat 10 Jahre Erfahrung als früherer Bundestagsabgeordneter. Er kandidiert als Spitzenkandidat des Ruhrgebiets auf Platz 8 der Wahlliste der FDP - was aussichtsreich, aber nicht sicher ist. Kauch fordert, dass der Hass der Rechtspopulisten in der EU nicht Oberhand gewinnen dürfe. „Und der Stillstand der faktischen großen Koalition in Brüssel muss ein Ende haben!“, so Kauch. Europa müsse durch Innovation mehr Chancen gerade für die jungen Menschen bieten. Statt weiter massiv die Landwirtschaft zu subventionieren, müsse die EU stärker in Forschung und Infrastruktur investieren:

„Ich will, dass das Ruhrgebiet mit seinen kreativen Menschen mitspielt, wenn die Arbeitsplätze von morgen entstehen.“ Neugründungen von Unternehmen müssten erleichtert und die Jugendarbeitslosigkeit in Europa bekämpft werden. Scharfe Kritik übte Kauch an den Plänen der SPD für eine europäische Arbeitslosenversicherung: „Das bedeutet für die deutschen Beschäftigten weniger Netto vom Brutto - aus Sicht der FDP ist das Gegenteil nötig!“ Auch die großen Themen wie die Migration müssten endlich gelöst werden. „Wir müssen die europäischen Außengrenzen sichern, um Schlagbäume im Innern der EU zu verhindern. Wer Asyl bekommt und wer einwandern darf, das sollte europäisch geregelt sein.“

Nach außen müsse die EU mit einer Stimme sprechen: „Wir brauchen eine europäische Außen- und Entwicklungspolitik. Und in der Perspektive eine europäische Armee.“ Kauch forderte, die Anliegen junger Menschen ernst zu nehmen: "Das Internet muss frei bleiben - Uploadfilter sind der falsche Weg. Eine gravierende Fehlentscheidung der CDU. Und beim Klimaschutz müssen wir mehr tun. Aber nicht mit staatlichen Verboten, sondern mit neuen Technologien für weniger Emissionen.

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