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Der ökumenische Trauerandacht zu Allerheiligen auf dem Wiescherfriedhof führte Trauernde zum Gespräch zusammen.

Ökumenische Trauerandacht zu Allerheiligen auf dem Wiescherfriedhof

'Hören, singen, beten'

Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein; sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein. Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand; und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand... - Irischer Segenswunsch

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Warmer Sonnenschein fiel auch auf die Gesichter der Menschen, die sich an Allerheiligen am Dienstag (1.11.2022) vor der Trauerhalle auf dem Wiescherfriedhof versammelten. Hörend, singend und betend nahmen sie bei fast sommerlichen Temperaturen an einer ökumenischen Trauerandacht teil, gehalten von der Seelsorgerin Karola Rehrmann, Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst Herne, und Pastor Meinolf Mika von der Pfarrei St. Dionysius. Auch die irischen Segenswünsche waren zu hören.

Thematisch widmete sich die Andacht dem Thema Trost. Es ging um Trostbedürftigkeit und Trost zu spenden und den „Gott allen Trostes“, an den sich die Menschen wenden dürfen mit all ihren Nöten. Getröstet zu werden und Trost zu spenden, das sind Themen, die von Kindesbeinen an bekannt sind. „Persönliche und gesellschaftliche Ereignisse werfen uns immer mal wieder aus der Bahn, durchkreuzen unsere Lebensentwürfe“, sagte Karola Rehrmann. „Dann ist es gut, wenn Menschen da sind, die Ängste und Sorgen ernst nehmen, nicht davor davonlaufen und auch damit leben können, dass es nicht auf jede Frage eine Antwort gibt.“

Im Anschluss kamen viele der Teilnehmenden bei einer Tasse Kaffee, der seitlich der Kapelle von zwei Zeitschenkern des Ambulanten Hospizdienstes ausgeschenkt wurde, ins Gespräch.

| Quelle: Journalistenbüro Herne