Herner nehmen weniger Impftermine wahr

Stadt appelliert an rechtzeitige Absage, Krisenstab-Infos vom 26. April

Das Impfzentrum in der Sporthalle am Gysenberg wurde vorgestellt.
Das Impfzentrum am Gysenberg arbeitet an sieben Tagen die Woche, jedoch nehmen weniger Menschen ihre Termine war. Foto: Fabian Dobbeck

Der Krisenstab der Stadt Herne hat am Montag (26.4.2021) erneut getagt und folgendes mitgeteilt.

Die Stadt Herne appelliert dringend an Bürger, Impftermine im Impfzentrum wahrzunehmen oder abzusagen. Hatten zu Beginn der Impfungen fast alle angemeldeten Personen ihre Termine wahrgenommen, kommen nun weniger Personen zu ihren Impfterminen. Wer sich bereits beim Hausarzt oder im Ausland hat impfen lassen, wird dringend gebeten, seinen Termin im Impfzentrum abzusagen, damit andere Personen nachrücken können.

Das hilft, schnellstmöglich viele Menschen zu schützen. Außerdem verhindert die Absage, dass Impfdosen übrig bleiben. Bislang konnten alle übriggebliebenen Impfdosen an priorisierte Personen verimpft werden. Das ist allerdings mit sehr großem Aufwand verbunden, schreibt die Stadt.

Ausgangssperre verlängert

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung, die die Stadt Herne eingesetzt hatte (halloherne berichtete), bleibt bestehen. Die bundesweite Corona-Notbremse ist am Samstag (24.4.2021) in Kraft getreten und enthält die gleiche Regelung.

Es bleibt dabei, dass zwischen 22 und 5 Uhr Wohnungen nur in Ausnahmefällen verlassen werden dürfen. Ausnahmen sind medizinische Notfälle bei Mensch und Tier, Wege von und zur Arbeit, von und zur Religionsausübung und der Versorgung von Tieren. Außerdem ist Sport im Freien alleine zwischen 22 und 24 Uhr erlaubt. Darunter fallen zum Beispiel Joggen und Walken.

Am vergangenen Wochenende haben sich die Herner gewissenhaft an die Ausgangsbeschränkungen gehalten. Die Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst haben bei ihren Kontrollen nur zwei Verstöße festgestellt, teilte die Stadt mit.

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