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Am Workers‘ Memorial Day sollen Beschäftigte um Punkt 12 Uhr eine Gedenkminute einlegen.

IG Bau gedenkt zum „Workers‘ Memorial Day“

Herne macht „Gefahren-Check“

Ein Zeichen für mehr Arbeitsschutz setzen: Egal, ob auf der Baustelle, am Fließband oder im Büro. Am Dienstag, 28. April 2026, sollen die Beschäftigten in Herne um 12 Uhr mittags eine Gedenkminute für alle einlegen, die im Job einen Unfall hatten oder krank geworden sind. Dazu hat die Industriegewerkschaft BAU Bochum-Dortmund aufgerufen.

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Anlass ist der internationale Gedenktag für mehr Arbeitsschutz – der „Workers‘ Memorial Day“. Die IG BAU Bochum-Dortmund appelliert an die Beschäftigten in Herne, einen „Wo lauern Gefahren?“-Check im Betrieb zu machen: „Es ist wichtig, über die Risiken am eigenen Arbeitsplatz zu sprechen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel. Die Arbeitssicherheit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Muss. Daran darf der Chef keinen Cent sparen“, sagt Gabriele Henter.

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Die Vorsitzende der IG BAU Bochum-Dortmund macht dabei deutlich, dass es um die ganze Palette der Risiken im Job gehe: „Um den Sturz von der Leiter und das Ausrutschen mit der Motorsäge genauso wie ums Sanieren von Asbest-Gebäuden. Aber auch um Psycho-Druck – vom hohen Arbeitstempo bis zu Stressfaktoren mit Burnout im Büro“, so Gabriele Henter. Im Arbeits- und Gesundheitsschutz sei Eigenverantwortung gefragt. Passend dazu steht der Workers‘ Memorial Day nach Angaben der IG BAU in diesem Jahr unter dem Motto: „Sag ‚Stopp!‘, wenn es gefährlich ist.“

Dienstag, 21. April 2026 | Quelle: IG Bau - Presse