Hans Tilkowski – nicht nur eine Fußball-Legende

Ein ganz persönlicher Nachruf

v.l. Hans Tilkowski, Dr. med. Hüppe.
v.l. Hans Tilkowski, Dr. med. Hüppe. Foto: Privat

Der Gastroenterologe Dr. med. Dietrich Hüppe hat uns seinen eigenen und sehr persönlichen Nachruf geschickt: „Ich war neun Jahre alt, als Hans Tilkowski das Tor von Westfalia Herne hütete. 30.000 Zuschauer waren im Westfalia-Stadion, als es gegen den HSV im Kampf um die Deutsche Meisterschaft ging. Ich war dabei. Als kleiner Junge stand ich direkt hinter der Mauer an der „Gegengraden“, es gab noch keinen Zaun um den Platz herum. Wie das Spiel ausging? Ich weiß es nicht mehr.

Dann: 1966:Endspiel der Fußballweltmeisterschaft England gegen Deutschland. Hans Tilkowski im Tor des Londoner Wembley-Stadions, ich auf der Rückreise aus einem Pfadfinderlager in einem Autobus. Dann fiel das umstrittene 3. Tor für England. Ich konnte es nicht glauben, - wie man heute weiß: es war kein Tor! 39 Jahre später traf ich Hans Tilkowski wieder, diesmal persönlich zur Darmkrebsvorsorge. Wir kamen rasch ins Gespräch: über Herne, Westfalia, Darmkrebsvorsorge und Männer als „Vorsorgemuffel“. Sofort erklärte er sich bereit, als Prominenter für die Darmkrebsvorsorge zu werben. Zwischen 2004 und 2010 haben wir zusammen in Herne verschiedene Aktionen durchgeführt, um Menschen, insbesondere Männer, zur Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge zu motivieren.

Es hat Spaß gemacht und war mir eine große Ehre – mit Hans Tilkowski. Danke!"

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