Gerlachs Rocknacht

Rewind.
Rewind. Foto: Merlin Morzeck

Dirk Gerlach, stadtbekannt durch die Los Gerlachos, kann auch anders. Am Samstagabend (24.11.2018) veranstaltete er eine Rocknacht in den Flottmannhallen. Zwei Bands und ein Solokünstler standen auf der Bühne und entführten das Publikum in die Zeit, als Rock 'n' Roll noch echt war. Als Warm Up stand der Wanne-Eickeler Peter Zonte Zontowski auf der Bühne. „Ich muss zugeben: Ich habe noch nie vor so vielen Leuten gespielt“, gestand der Musiker leicht nervös. Von ihm gab es klassischen Blues und Interpretationen von John Lennon bis hin zu Velvet Underground zu hören.

Zonte.
Zonte. Foto: Merlin Morzeck

Langsam füllte sich die Halle an der Straße des Bohrhammers. Allerdings kam es hier zu Verwirrungen. Anscheinend wurden durch die verschiedenen Ticketverkäufer unterschiedliche Startzeiten für die Veranstaltung verbreitet. Einige Besucher wollten extra für Zonte kommen, verpassten diesen aber, da ihnen eine andere Zeit mitgeteilt worden war. Der Frust war groß und einige Besucher verlangten ihr Geld zurück. Wo dort genau der Fehler lag wird noch zu klären sein. Für die Fans des Wanne-Eickelers wirklich schade, denn den Blues hat der Mann im Blut und es war ihm selten anzumerken, dass dies seine erste große Bühne war.

Rewind.
Rewind. Foto: Merlin Morzeck

Nach Zonte kam die Band Rewind auf die Bühne. Die Düsseldorfer spielen ausschließlich Lieder der Rolling Stones. Und das mit Erfolg. Im Publikum waren plötzlich etliche T-Shirts mit der ikonografischen Stones-Zunge zu entdecken. Und auch wenn der Rewind-Frontmann optisch eher an U2s Bono erinnerte lieferten die Düsseldorfer ein ordentliches Cover-Programm in bester Stones-Manier ab. Zum Abschluss ließ es sich Dirk Gerlach nicht nehmen selbst die Bühne zu betreten. Und das nicht allein. Mit ihm musizierte seine Coverband Purple Eyes. Obwohl es der Name suggeriert spielte die Band nicht nur Lieder von Deep Purple, sondern lieferte eine musikalische Zeitreise durch die Hochphase des klassischen Rocks. Klassiker von The Who oder Black Sabbath durften dabei natürlich nicht fehlen. Die unvergleichlichen Gitarren-Riffs waren noch weit außerhalb der Flottmann-Hallen zu hören.

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