Gemeinden beten zum Ende des Ramadan

Morgengebet.
So wird in Corona-Zeiten nicht gemeinsam gebetet, darum treffen sich die Mitglieder der muslimischen Gemeinden auf öffentlichen Plätzen.. Foto: Veranstalter

Zum Zuckerfest am Ende des Ramadan werden sich Mitglieder mehrerer muslimischer Gemeinden zum Festtagsgebet auf öffentlichen Plätzen versammeln. Am Sonntag, 24. Mai 2020, zwischen 6 und 7 Uhr werden sie unter Einhaltung von Abstands- und Hygienevorschriften an folgenden Plätzen beten: Wanner Markt, Karlsplatz, Diesterwegplatz, Sportplatz Bladenhorster Straße, Sportplatz Horsthausen, Sportplatz Emscherstraße und auf dem Platz vor dem Citycenter. Die Gebete sollen symbolisch stattfinden, mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl.

Laut Coronaschutz-Verordnung sind Versammlungen zur Religionsausübung erlaubt und entsprechen dem Grundrecht der freien Religionsausübung. Die Gemeinden sind dafür verantwortlich, für die Einhaltung der Hygieneregeln und des Mindestabstands zu sorgen. Außerdem werden sie keine Lautsprecheranlagen benutzen und die Lautstärke gering halten. Die Stadt Herne weist darauf hin, dass die Zusammenkünfte unter Auflagen zulässig sind. Aufgrund der aktuellen Situation können die Gemeinden den Ramadan nur sehr eingeschränkt feiern und freuen sich über die Gebete an öffentlichen Plätzen als Zeichen der Solidarität. In den Moscheen können die Gläubigen derzeit nicht gemeinsam feiern, weil es in den Räumlichkeiten nicht möglich wäre, alle notwendigen Schutzmaßnahmen für die Anzahl der Gläubigen einzuhalten.

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Sonntag, 24. Mai 2020, von 6 bis 7 Uhr
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