Fachtag des Palliativ-Netzwerks in Herne

70 Teilnehmer aus 20 Einrichtungen im Ev. Krankenhaus

Bei der Fachtagung des Pallitaivnetzwerkes.
Referent Dipl. Theologe Hartwig Trinn, Leitung Seelsorge und Ethik St. Elisabeth-Gruppe. Foto: Palliativnetzwerk

„Was am Ende zählt...“ war der Titel des Fachtags des Palliativ- Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel im Evangelischen Krankenaus Herne am Mittwoch (28.6.2017). Initiator der Veranstaltung war die Arbeitsgruppe Heime, die innerhalb des Netzwerks neue Impulse für die weitere Zusammenarbeit geben wollte. Im Mittelpunkt stand die Sorge für diejenigen Bewohner in Senioren-, aber auch Behindertenwohnheimen, die auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens sind. „Wir sind mehr als zufrieden mit dem Verlauf der Tagung“, zog Karin Leutbecher, Vorstandsvorsitzende des Palliativ-Netzwerk HER, WAN, CAS und Koordinatorin im AHPD, ein Resümee. „Die Teilnehmerzahl spricht für das Interesse an dem weiteren gemeinsamen Weg unseres Netzwerks. Besonders gefreut hat uns, dass 20 verschiedene Einrichtungen aus der Region vertreten waren.“

Bei der Fachtagung des Pallitaivnetzwerkes.
Bei der Fachtagung des Pallitaivnetzwerkes. Foto: Palliativnetzwerk

Neben vielen verschiedenen Seniorenheimen waren auch eine Behinderteneinrichtung und zwei ambulante Hospizdienste vor Ort. Bei schwülwarmen Wetter waren Referenten und Teilnehmer gleichermaßen gefordert. Nach der Begrüßung durch Karin Leutbecher führte Brunhilde Schlachter, Einrichtungsleitung im Grete- Fährmann-Seniorenzentrum der AWO und Vertreterin der AG Heime, durch den Tag. Im Fokus der Vorträge standen die Themen Luftnot, Bedeutung von Essen und Trinken, medizinische und pflegerische Aspekte von Schmerzen sowie die Seelsorge bei Patienten am Lebensende. In der abschließenden Podiumsdiskussion waren sich die Teilnehmer einig, dass die würdevolle Versorgung und Begleitung am Lebensende nur im Team (Pflege, soziale Betreuung, Hauswirtschaft, Ärzte, Ehrenamt etc.) gelingen kann. Alle Referenten der vier Vorträge sowie die Podiumsteilnehmer kamen aus dem eigenen Netzwerk und der Region. Diese Auswahl an Experten verdeutlicht die regionale Expertise auf dem Gebiet der Versorgung und Begleitung am Lebensende in Pflegeheimen.

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