Erzbischof H.-J. Becker zur Amokfahrt in Berlin

Mit Opfern aus dem Erzbistum Paderborn

Symbolbild Polizei Blaulicht
Symbolbild Polizei Blaulicht Foto: Maximilian Nettler

„Der mutmaßliche Anschlag in Berlin, der unter bisher noch ungeklärten Umständen ein Todesopfer gefordert und weitere Menschen verletzt hat, erfüllt mich mit tiefer Bestürzung. Die jungen Menschen, die am Donnerstag (9.6.2022) von dem Fahrzeug erfasst wurden, stammen aus dem Erzbistum Paderborn. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen, insbesondere bei der Familie des Todesopfers. Auch wenn der genaue Hergang noch nicht abschließend geklärt ist, bedeutet dieser Tod einen plötzlichen und sinnlos erscheinenden Verlust, der von Unbeteiligten nur schwer zu ermessen ist.

Wo eben noch Lebensfreude und Zukunftspläne eines Menschen blühten, scheint dies alles nun abrupt vorbei zu sein. Als Christen hoffen und glauben wir, dass der Tod nicht das Ende ist – so schwer dies in einer solchen Situation auch zu glauben ist. Auch für die Verletzten bleiben durch dieses traumatische Erlebnis weit mehr als nur körperliche Narben zurück. Alle Beteiligten, bei denen dieser Anschlag Spuren in ihrem Leben hinterlassen wird, schließe ich in mein Gebet ein und erbitte ihnen Gottes Segen. Mögen Sie zu einem erfüllten Leben jenseits aller Wut und Trauer zurückfinden.“ Erzbischof Hans-Josef Becker

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