'Enttäuschung über Genehmigung'

Grüne zur Zentraldeponie Emscherbruch

Die Zentraldeponie Emscherbruch.
Die Zentraldeponie Emscherbruch. Foto: Bündnis 90/Die Grünen Herne

Kurz nach der Bundestagswahl wird die Genehmigung der Bezirksregierung Münster zur Erweiterung der ZDE bekannt (halloherne berichtete). Die Herner Grünen nehmen dies zum Anlass bei der Verwaltung nachzufragen, ob die Stadt eine entsprechende Klage erwägt, heißt es in einer Mitteilung von Donnerstag (30.9.2021).

Die Bezirksregierung Münster hat nun abschließend die Pläne zur Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch (ZDE) nicht beanstandet und eine Genehmigung erteilt. Mit außerordentlicher Enttäuschung nimmt die Grüne Fraktion dies zur Kenntnis.

'Es war absehbar'

Gerhard Kalus, Sachkundiger Bürger im Umweltausschuss der Stadt Herne, ist entsprechend verstimmt: „Leider war es absehbar, dass dies früher oder später passieren wird. Dennoch darf jetzt nicht aufgegeben werden. Wir werden die Verwaltung im Umweltausschuss befragen, wie sie diese Genehmigung bewertet. Eine entsprechende Klage in enger Abstimmung mit den dort Lebenden Menschen, der Bürgerinitiative „Uns Stinkt’s“ und der Stadt Gelsenkirchen muss aus unserer Sicht nun der nächste Schritt sein."

Gerhard Kalus, Sachkundiger Bürger im Umweltausschuss der Stadt Herne.
Gerhard Kalus, Sachkundiger Bürger im Umweltausschuss der Stadt Herne. Foto: Hartmut Bühler

Kalus weiter: „Auch, um überhaupt noch einen Fuß in der Tür zu haben, wenn es darum geht ein endgültiges Datum zu erhalten, an dem die Zentraldeponie final geschlossen werden muss. Hier wird ein gemeinsames Vorgehen der Beteiligten dringend notwendig sein.“

Der Umweltausschuss tagt am Mittwoch, 6. Oktober 2021 ab 16 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses Herne.

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