DODAI – JonglageTanzTheater

Jonglage-Ensemble - Critical Mess - 7 Menschen und 100 Bälle teilen sich eine Raumzeit.
Jonglage-Ensemble - Critical Mess - 7 Menschen und 100 Bälle teilen sich eine Raumzeit. Foto: Turlach O'Broin

In den Flottmann-Hallen findet am Freitag, 31. Januar 2020, die Premiere von DODAI - Wie ich mir, so ich dir - statt. Die zweite Aufführung ist am Samstag, 1. Februar 2020, ebenfalls in den Flottis. Über sieben Individuen, die mit alltäglichen Problemen konfrontiert sind, und die Fragen: - Was ist mein? Was ist dein? Und was müssen wir uns teilen, um ein besseres Leben leben zu können? - Dabei ist der Name DODAI eine Zusammensetzung aus dem italienischen „do” (ich gebe) und „dai” (du gibst). Ein ständiges GEBEN UND NEHMEN ist die Folge. Ein Thema, das wie gemalt für eine Jonglage-Kreation erscheint.

7 Körper, 14 Hände, 70 Finger, 100 Bälle

Sieben Menschen und 100 Bälle teilen sich eine Raumzeit. Sie kennen sich, sie mögen sich und manchmal begehren sie sich. Jeder hat nur einen Wunsch: sich dem Moment hinzugeben und seine Grenzen aufzulösen. 7 Körper, 14 Hände und 70 Finger versuchen das Beste aus Sich und dem Anderen heraus zu holen. Durch Sanftheit und Zwang. Durch Stupsen und Drängeln. Durch einen leeren Raum und vollendete Tatsachen. Eine Gruppe kann den Einzelnen in seiner Individualität einengen, aber andererseits kann die Gruppe dem Anderen auch Möglichkeiten geben, die man als Einzelner nicht hätte. Eine Gruppe kann mehr sein als die Summe ihrer Teile.

Dodai-Premiere in den Flottmann-Hallen.
Jonglage-Ensemble - Critical Mess - 7 Menschen und 100 Bälle teilen sich eine Raumzeit. Foto: Veranstalter

Die Jongliercompagnie critical mess wurde 2015 vom Berliner Jongleur und Tänzer Stefan Sing gegründet mit dem Antrieb, das Jonglieren aus der klassischen Zirkus-Ecke zu holen und es in einen breiteren künstlerischen Kontext zu stellen. Critical-Mess geht der Frage nach: „Was tun wir eigentlich wenn wir Objekte manipulieren und wie können wir das Getane in einen gesellschaftlich relevanten Kontext stellen?“ „Jonglieren“ in seiner zeitgenössischen Form (in dem es nicht um das höher-schneller-weiter geht) hat das Potential aktuelle und zeitlose Themen in seiner eigenen Weise metaphorisch darzustellen.

Das Ensemble

  • Darsteller: Cate Boschetti (I), Sarah Bourhis (F), Noah Schildtknecht (CH), Liam Wilson (SCO), Roman Skadra (SVK), Tobias Dohm (D) und Stefan Sing (D)
  • Musik-Komposition: Thomas Chousos (GR) aka Tad Klimp
  • Licht-Design: Emese Csornai (H)
  • Regie/Idee/Konzept: Stefan Sing (D)
  • Künstlerische Beratung: Cristiana Casadio (IT), Darragh McLoughlin (IRL), Julia Christ (D) und Ben Richter (GB/D)

Nach zweiwöchiger Residenz in den Herner Flottmann-Hallen findet am 31.1.2020 die Uraufführung der abendfüllenden Produktion in diesem Haus statt. Die Flottmann-Hallen verfolgen seit 2008 als bisher einziges Haus im Ruhrgebiet das Ziel, mit diversen Gastspielen sowie Koproduktionen und Residenzen dem neuen Zirkus im Ruhrgebiet eine Plattform zu bieten.

Januar
31
Freitag
Freitag, 31. Januar 2020, um 20 Uhr Flottmann Hallen Herne , Straße des Bohrhammers 5 , 44625 Herne Eintritt: Vorverkauf: 14 Euro, erm. 10 Euro, Kids bis 17 Jahre 6 Euro // Abendkasse: 18, erm. 14, Kids bis 17 Jahre 10 Euro. Karten gibt es hier: www.flottmann-hallen.de

Weitere Termine:

  • Samstag, 01. Februar 2020, um 20 Uhr
Quelle: