Diebe scheitern am Fahrrad - Festnahme folgte

Zwei Männer (18 und 31) an der Siepenstraße aktiv, Zeugin rief die Polizei

Bundespolizisten durchsuchen, anlässlich der Bundesligabegegnung Schalke gegen Frankfurt (Samstag, 06. April), einen Risikofan und nehmen ihn anschließend in Gewahrsam. Foto: Bundespolizei
Die Polizei nahm zwei Männer fest (Symbolbild). Foto: Bundespolizei

Dank einer aufmerksamen Zeugin gab es in der Nacht zu Freitag (31.7.2020) einen Erfolg für die Polizei: Zwei Männer konnten kurz nach einem versuchten Diebstahl von Fahrrädern in der Nähe des Tatortes an der Siepenstraße in Herne-Mitte festgenommen werden.

Eine Leserin von halloherne bekam die Aktion mit und fragte bei der Redaktion nach. halloherne hörte sich bei der Polizei um, Sprecher Jens Artschwager schilderte die Situation.

Zwischen 2 und 3 Uhr waren die beiden Männer im Bereich der Siepenstraße unterwegs und versuchten von einem Wohnmobil Fahrräder zu stehlen. „Die Gurte bekamen sie gelöst, allerdings waren die Räder noch zusätzlich gesichert, sodass sie nicht fahrbereit waren. Daraufhin versuchten die Männer, das Wohnmobil aufzubrechen - doch auch dies scheiterte“, erläuterte der Sprecher. Im Anschluss entfernten sich die Männer vom Tatort, ohne besonders schnell zu flüchten.

Eine Zeugin bekam diesen Vorfall mit und informierte die Polizei. Die war mit ihrer Streife schnell vor Ort und konnte beide in der Nähe stellen.

Es handelte sich um einen 18-jährigen Marokkaner sowie einen 31-jährigen Syrer, beide haben keinen festen Wohnsitz. Die Polizei nahm beide in Gewahrsam. „Auf der Wache wurden sie erkennungsdienstlich behandelt, beide sind schon mehrfach als Täter und Opfer polizeilich in Erscheinung getreten“, teilte Artschwager mit.

Gegen 12 Uhr seien sie dann am Freitag (31.7.2020) auf freien Fuß gesetzt worden, nachdem die Vernehmungen abgeschlossen waren. Jens Artschwager erläutert dazu: „Das ist ein normaler Vorgang. Die Kripo hat noch versucht, längeren Gewahrsam zu erwirken, doch der Staatsanwalt sah das anders.“ Dazu sei die Tat von der Wertigkeit deutlich niedriger als beispielsweise Mord oder Ähnliches zu bewerten, außerdem gäbe es keine Anzeichen für Flucht- oder Verdunklungsgefahr.

Die Ermittlungen der Kripo laufen dennoch weiter.

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