Danny mit den Scherenhänden

Eine ganz besondere Leseförderungsaktion mit Starfriseur Danny Beuerbach aus München in der Kinderbibliothek in Herne (NW), am Samstag (27.10.2018). Im Bild: Leonie (9).
Danny Beuerbach schneidet, Leonie (9) liest vor. Foto: Stefan Kuhn

Eine besondere Aktion zur Leseförderung fand am Samstag (27.10.18) in der Kinderbibliothek Herne statt: der Münchener Starfriseur Danny Beuerbach war mit Kamm und Schere angereist und schnitt Kindern die Haare. Kostenlos. Einzige Bedingung: während sie auf dem Friseurstuhl saßen, sollten sie ihm aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen.

Eine ganz besondere Leseförderungsaktion mit Starfriseur Danny Beuerbach aus München in der Kinderbibliothek in Herne (NW), am Samstag (27.10.2018).
Eine ganz besondere Leseförderungsaktion mit Starfriseur Danny Beuerbach aus München in der Kinderbibliothek in Herne (NW), am Samstag (27.10.2018). Foto: Stefan Kuhn

Eigentlich hatte sich Beuerbach für dieses Jahr vorgenommen, mehr zu lesen. Schnell stellte er fest, dass er öfter die Schere als ein Buch in den Händen hielt. So kam ihm die Idee, sich beim Haare schneiden von seinen kleinen Kunden etwas vorlesen zu lassen. Den Anfang machte er im Frühjahr in einer Buchhandlung in Hanau, der Heimatstadt der Gebrüder Grimm. Seitdem ist er quer durch Deutschland gereist und hat auf diese unkonventionelle Weise viele Kinderhaare gekürzt. Der gelernte Frisör steht auch sonst nicht nur im Salon, sondern zückt die Schere etwa auf der Straße und in der U-Bahn und schneidet Obdachlosen gratis die Haare. Auch als Cross-Art-Künstler ist er inzwischen bekannt. Die Aktion unter dem Titel Book a look an read my book war eine Kooperation von Stadtbibliothek, Schulberatungsstelle, dem kommunalen Bildungsbüro und der Schulsozialarbeit in Herne.

Eine ganz besondere Leseförderungsaktion mit Starfriseur Danny Beuerbach aus München in der Kinderbibliothek in Herne (NW), am Samstag (27.10.2018). Im Bild: Mia Sopie (7).
Vertieft ins Buch wird auch der kleine Zappelphillip Mia Sophie beim Haarschnitt ganz ruhig. Foto: Stefan Kuhn
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