CDU - 'Wir zerstören und spalten nicht'

Stellungnahme

Die CDU Herne spricht von einer „Irritation“, nachdem jüngst SPD-Unterbezirksvorsitzender Alexander Vogt auf seinem TikTok Kanal von der „Zerstörung der CDU – Herne Edition“ gesprochen hat. Dazu zeigt sich der CDU Kreisvorsitzende Timon Radicke irritiert und reagiert auf den Post von Vogt, der auf seinem TikTok Kanal das Wahlergebnis vom 13. September 2020 mit explodierenden CDU-Balken dargestellt hatte und in Anlehnung an Rezo „Die Zerstörung der CDU“ erklärte: „In einer Zeit, in der wir überall eine völlige Enthemmung der Sprache erleben, versucht Alexander Vogt hier, sich der Jugendsprache Rezos zu bedienen und vergisst dabei vielleicht, dass er Vorsitzender einer politischen Partei ist und kein Influencer. Als Abgeordneter und Digitalbeauftragter seiner Fraktion hätte ich ihm mehr Weitsicht zugetraut, welche Außenwirkung derlei Videos auf TikTok haben.

Klar sollte sein: Wir zerstören in der demokratischen Politik niemanden und wir spalten auch nicht. Wenn man sich von diesem Grundsatz des politischen FairPlay verabschiedet, ist das für uns eine neue Bewertungsgrundlage für die Gespräche um eine Fortsetzung der Kooperation im Rat der Stadt.

Andrea Oehler, stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Herne, sagt dazu: „Noch am Samstagabend haben wir, die CDU, eine außerordentliche Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes einberufen, um die neuerlichen Ereignisse zu diskutieren. Es ist ein bisschen absurd. Nach guten und zielführenden Gesprächen, die für Herne eine gute Grundlage für die nächsten Jahre schaffen würden, müssen wir jetzt feststellen, dass politische Mitbewerber – in der Jugendsprache – zerstört werden sollen. Wie unter diesen Umständen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren gelingen soll, muss Alexander Vogt jetzt erklären.“

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