halloherne.de lokal, aktuell, online.
An der Hans-Tilkowski-Schule gibt es seit dem Schuljahr 2025/2026 eine Bewegungspause als Begleitung zur strikten Handyordnung. Morgens werden die Handys eingeschlossen und erst nach Schulschluss ausgehändigt. Unter anderem können die Schüler Basketball spielen.

Hans-Tilkowski-Schule will bessere Lernbedingungen schaffen

Bewegungspause als Begleitung zur Handyordnung

Seit rund einem dreiviertel Jahr, also dem aktuellen Schuljahr 2025/2026, gilt an der Hans-Tilkowski-Schule eine klare, rigorose Handyordnung: morgens werden die Mobiltelefone eingeschlossen und erst am Schulschluss wieder ausgehändigt. Diese Regelung dient nicht nur dem ordentlichen Schulbetrieb, sondern schafft verlässliche Lernbedingungen, reduziert Ablenkung und erhöht die Konzentrationsfähigkeit. Die Handyordnung bildet damit das stabile Fundament für eine pädagogisch sinnvolle Nutzung von Bewegungsangeboten an der Schule.

Anzeige: Spielwahnsinn 2026

Als sinnvolle Ergänzung zur strikten Handyordnung hat die Hans-Tilkowski-Schule die „bewegte Pause“ eingeführt. Ziel ist es, eine attraktive Alternative zur kurzen Handynutzung zu bieten und die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Die Premiere in diesem Kalenderjahr für die neuen Sporthelfer unter der Leitung von Sportlehrer Harald Engler war trotz ungünstigen Wetters erfolgreich: Am Donnerstag entwickelten die Helfer vielfältige Stationen zu Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Ausdauer. Bereits ab der großen Pause stimmte die Stimmung, und die Schüler nutzten die Angebote begeistert. Die souveräne Organisation zeigte, wie Verantwortungsübernahme und Motivation für Bewegung gelingen – Werte, die durch die Handyordnung erst ermöglicht werden.

Warum Bewegung sinnvoll ist

Warum Bewegung sinnvoll ist, ist einfach erklärt. Handynutzung sorgt für Gesundheitsrisiken: Belastbare Studien verknüpfen exzessive Bildschirmzeit mit Schlafstörungen, Aufmerksamkeitsproblemen und erhöhtem Stresspegel. Die strikte Handyordnung der Hans-Tilkowski-Schule trägt dazu bei, diese Risiken zu senken, indem Lern- und Unterrichtszeiten frei von Ablenkungen gestaltet werden.

Es gibt vielfältige Bewegungsangebote.

Bewegung stärkt die Leistungsfähigkeit: Frische Luft, erhöhte Herzfrequenz und vielfältige Bewegungsformen vor dem Lernblock fördern Durchblutung, Konzentration und Aufnahmefähigkeit. Hinzu kommt Schule als Gesundheitsort: Die unverzügliche Einhaltung der Handyordnung schafft verlässliche Rahmenbedingungen. Die bewegte Pause ergänzt dies durch attraktive, praxisnahe Angebote, die Motivation und soziale Interaktion stärken.

Kontinuität und Klarheit

Kontinuität und Klarheit helfen: Die Handyordnung sorgt für faire, transparente Regeln, die allen Lernenden Orientierung geben und Ablenkung gezielt reduzieren. Außerdem gibt es Vorbilder und einen Kulturwandel: Die Sporthelfer der Hans-Tilkowski-Schule fungieren als lebendige Beispiele für Eigenverantwortung, Teamgeist und gesundheitsbewusstes Verhalten – im Einklang mit der neuen Handyordnung.

Weitere Punkte sind: Der Lern- und Unterrichtserfolg. Nach Bewegungsphasen gelingt der Wiedereinstieg oft besser – Konzentration, Aufnahmefähigkeit und Lernbereitschaft steigen. Ebenso gibt es eine nachhaltige Wirkung: Regelmäßige, abwechslungsreiche Bewegungsangebote in Pausen fördern eine Kultur der aktiven, bewussten Pausen und stärken langfristig Wohlbefinden sowie die Lernleistung.

Ausblick für die Hans-Tilkowski-Schule

Die bewegte Pause ist ein erster Schritt, um die strikte Handyordnung pädagogisch sinnvoll zu begleiten. Geplant sind regelmäßige, abwechslungsreiche Pausenangebote, Feedback-Schleifen mit Schülerinnen und Schülern sowie eine fortlaufende Begleitung durch das Lehrpersonal, damit die Handyordnung weiterhin konsequent umgesetzt wird und Bewegung als gesundheitsfördernder Bestandteil des Schulalltags verankert bleibt.

Stationen zu Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Ausdauer werden von den Schülern genutzt.
Sonntag, 19. April 2026 | Quelle: Lothar Heistermann / Hans-Tilkowski-Schule