Berta-Schulz-Quartier nimmt Gestalt an

Vorzeigeprojekt an der Karlstraße wächst

Baufortschritt für das neue Berta-Schulz-Quartier an der Karlstraße in Herne (NW), am Freitag (16.07.2021). Auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Gelände der früheren Josefschule und der Jugendverkehrsschule in Wanne entstehenen in zwei Bauabschnitten ein voll stationäres Pflegeheim mit 80 Betten, ein fünfzügige Kindertagesstätte, eine Tagespflegeeinrichtung sowie 20 Servicewohnungen. Eigentümer und Investoren sind Helmut und Monika Skiba, Betreiber der Einrichtungen sind der Awo-Bezirk Westliches Westfalen für das Seniorenheim sowie der Awo-Unterbezirk Bochum/Herne für die Kita und die Tagespflegeeinrichtung.
Baufortschritt für das neue Berta-Schulz-Quartier an der Karlstraße. Foto: Stefan Kuhn

Mitten im Bezirk Wanne, auf dem ehemaligen Gelände der Josefschule, laufen die Bauarbeiten für das neue Berta-Schulz-Quartier auf Hochtouren. „Was hier entsteht, ist ein städtebauliches Highlight“, ist sich SPD-Ratsfraktionschef Udo Sobieski sicher. Während eines Besuchs der Baustelle am Freitag (16.7.2021) wurde der aktuellen Stand in Sachen Entstehung des Quartieres begutachtet. Zudem wurde über die Perspektiven gesprochen, die sich für den Stadtteil ergeben.

Baufortschritt für das neue Berta-Schulz-Quartier an der Karlstraße in Herne (NW), am Freitag (16.07.2021). Auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Gelände der früheren Josefschule und der Jugendverkehrsschule in Wanne entstehenen in zwei Bauabschnitten ein voll stationäres Pflegeheim mit 80 Betten, ein fünfzügige Kindertagesstätte, eine Tagespflegeeinrichtung sowie 20 Servicewohnungen. Eigentümer und Investoren sind Helmut und Monika Skiba, Betreiber der Einrichtungen sind der Awo-Bezirk Westliches Westfalen für das Seniorenheim sowie der Awo-Unterbezirk Bochum/Herne für die Kita und die Tagespflegeeinrichtung.
Eigentümer und Investoren des Projektes sind Helmut und Monika Skiba, Betreiber der Einrichtungen sind der Awo-Bezirk Westliches Westfalen für das Seniorenheim sowie der Awo-Unterbezirk Bochum/Herne für die Kita und die Tagespflegeeinrichtung. Foto: Stefan Kuhn

„Wenn Neues entsteht springt auch ein Funke über. Dieser wird eine positive Entwicklung von Wanne weiter vorantreiben. An diesem Bauvorhaben wird deutlich, dass die Politik in Herne rasch handelt. Entweder führen wir alten Gebäuden eine neue Nutzung zu oder wir gestalten freiwerdende Flächen von Grund auf mit zukunftsweisenden Projekten neu“, so Udo Sobieski.

Signalwirkung für den Stadtteil

Auch Volker Bleck, Stadtverordneter für Wanne-Nord, verspricht sich eine Signalwirkung: „Dieses Bauprojekt setzt ein notwendiges Zeichen für den Stadtteil. Ein Zeichen für ein generationenübergreifendes Miteinander.“ Neben einem Pflegewohnheim mit 80 Betten, das von der AWO betrieben werden soll, ist unter anderem eine KiTa mit 90 Plätzen sowie ein Café auf dem circa 7.500 Quadratmeter großen Grundstück geplant. „Dass die dort entstehende Parkanlage für alle zugänglich ist, macht das Areal zu einem Ort der Begegnung“, sagt Bleck. „Zudem sorgt die fünfzügige KiTa für wohnortnahe Betreuungsplätze, die in naher Zukunft dringend benötigt werden.“

Baufortschritt für das neue Berta-Schulz-Quartier an der Karlstraße in Herne (NW), am Freitag (16.07.2021). Auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Gelände der früheren Josefschule und der Jugendverkehrsschule in Wanne entstehenen in zwei Bauabschnitten ein voll stationäres Pflegeheim mit 80 Betten, ein fünfzügige Kindertagesstätte, eine Tagespflegeeinrichtung sowie 20 Servicewohnungen. Eigentümer und Investoren sind Helmut und Monika Skiba, Betreiber der Einrichtungen sind der Awo-Bezirk Westliches Westfalen für das Seniorenheim sowie der Awo-Unterbezirk Bochum/Herne für die Kita und die Tagespflegeeinrichtung.
Auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Gelände entstehenden in zwei Bauabschnitten ein voll stationäres Pflegeheim mit 80 Betten, ein fünfzügige Kindertagesstätte, eine Tagespflegeeinrichtung sowie 20 Servicewohnungen. Foto: Stefan Kuhn

Der Investor Helmut Skiba, Geschäftsführer der Skiba Wohnbau GmbH, die sich für die Leitung des Projekts verantwortlich zeigt, erachtet die Namensgeberin des Quartiers, Berta Schulz, als Motivatorin für das Vorhaben. Schulz trotzte in Zeiten der Wirtschaftskrise der 1920er-Jahre den widrigen Umständen und sorgte für die Entstehung eines Versorgungshauses in Herne. Die ehemalige Stadtverordnete, die zudem viele Jahre Reichstagsmitglied war, setzte sich für Frauenrechte und Gleichberechtigung ein. So wegweisend wie Berta Schulz für die damalige Zeit war, so soll auch das Quartier Zeichen in Richtung Zukunft setzen.

Umweltaspekt spielt eine wichtige Rolle

Bezirksbürgermeister für Wanne, Uwe Purwin macht deutlich: „Das Quartier entsteht in einem Affenzahn und erfreulich ist auch, dass der Umweltaspekt bei dem Projekt eine wichtige Rolle spielt.“ Denn: die allermeisten der Bäume bleiben erhalten und zwölf weitere kommen noch hinzu. Das Areal wird zudem autofrei werden und die Dächer werden begrünt.

Der Beginn des zweiten Bauabschnittes stehe kurz bevor. Im Herbst 2022 sei mit der Fertigstellung des Projekts zu rechnen und dann - so sind sich alle sicher - werde sich die Aufenthaltsqualität in Wanne merklich verbessern. Das Berta-Schulz-Quartier sei hier der Anfang für Wanne. „Im Zuge der Initiative Wanne2020plus kommen noch viele weitere Steine ins Rollen“, so Sobieski abschließend.

Baufortschritt für das neue Berta-Schulz-Quartier an der Karlstraße in Herne (NW), am Freitag (16.07.2021). Auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Gelände der früheren Josefschule und der Jugendverkehrsschule in Wanne entstehenen in zwei Bauabschnitten ein voll stationäres Pflegeheim mit 80 Betten, ein fünfzügige Kindertagesstätte, eine Tagespflegeeinrichtung sowie 20 Servicewohnungen. Eigentümer und Investoren sind Helmut und Monika Skiba, Betreiber der Einrichtungen sind der Awo-Bezirk Westliches Westfalen für das Seniorenheim sowie der Awo-Unterbezirk Bochum/Herne für die Kita und die Tagespflegeeinrichtung.
So soll das fertige Gebäude aussehen. Foto: Stefan Kuhn
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