Autofahrer (27) schießt in die Luft

Nötigung im Straßenverkehr

Ein 23-jähriger Mann befuhr mit seinem schwarzen Audi am Dienstag (13.10.2020, 18:40 Uhr) die Recklinghauser Straße in südlicher Richtung. Im Rückspiegel bemerkte er einen grauen Ford Focus, der so dicht auffuhr, dass der 23 Jährige nach eigenen Angaben Angst bekam, dass etwas passiert.

Nach dem Abbiegen auf die Dorstener Straße setzte der Ford-Fahrer sein gefährliches und nötigendes Fahrverhalten nicht nur fort, sondern "setzte noch einen drauf"! So nahm der Audi-Fahrer im Bereich der Unterführung der A42 nach bisherigem Ermittlungsstand plötzlich einen lauten Knall wahr. Direkt danach sah er, dass der Ford-Fahrer bei geöffneter Seitenscheibe eine schwarze Pistole in der Hand hielt.

Im Bereich des „Wananas“ verlor der 23-Jährige den Ford-Ffahrer aus den Augen, informierte die Polizei und teilte den Beamten das Kennzeichen des Fords mit. Die hielt wenig später den Tatverdächtigen (27) an der Heerstraße an. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Polizisten eine schwarze Schreckschusspistole mit der dazugehörigen Munition.

Ein Staatsanwalt ordnete die Beschlagnahme des Führerscheins und der Waffe des 27-Jährigen an.

Die Ermittlungen im Bochumer Verkehrskommissariat dauern an. Zu Bürozeiten bitten die Beamten unter der Tel 0234 / 909-5206 um Hinweise von Zeugen, die die beiden Autos auf der Recklinghauser- und Dorstener Straße beobachtet haben.

Quelle: