Archäologiemuseum kooperiert mit British Museum

Gemeinsame Vortragsreihe bei Sonderausstellung „Stonehenge“

Stonehenge Visualisierung.
Stonehenge Visualisierung. Visualisierung: LBI ArchPro/LWL Christiane Schmidt

Für die Sonderausstellung „Stonehenge“ gewann das LWL-Museum für Archäologie in Herne eines der größten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen weltweit für eine Kooperation. In einer gemeinsamen Vortragsreihe mit dem British Museum in London gehen internationale Wissenschaftler dem berühmtesten archäologischen Denkmal Europas auf den Grund.

Wie das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ab dem 23. September 2021 das über 4.000 Jahre alte und bis zu sieben Meter hohe Bauwerk in Herne für Besucher zugänglich macht, hat auch die Briten überzeugt.

Prof. Dr. Michael Rind, Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen und verantwortlich für die Bodendenkmalpflege und die archäologischen Museen in Westfalen-Lippe: „Da das British Museum etwa zeitgleich zu uns eine Sonderausstellung zu Stonehenge plant, sind wir direkt auf die englischen Ausstellungsmacher zugegangen. Damit wollten wir ausschließen, dass Leihobjekte schon vergeben sind.“

Das Westffälische Museum für Archäologie des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) am Europaplatz in Herne (NW), am Dienstag (22.09.2020). An diesem Tag wurde an der Fassade ein Transparent mit der neuen Werbung für das Museum angebracht.
Das Westfälische Museum für Archäologie des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) am Europaplatz. Foto: Stefan Kuhn

Dr. Doreen Mölders, Leiterin des LWL-Archäologiemuseums: „Im Gespräch hat sich herausgestellt, dass die Ausstellungen inhaltlich unterschiedlich sind. Doch das Interesse der Kollegen war geweckt und wir haben überlegt, an welchen Stellen wir zusammenarbeiten können.“ Eine gemeinsame Vortragsreihe ist geplant, aber auch im Digitalen, vor allem in den Sozialen Medien, will man eng zusammenarbeiten. Kuratorin Dr. Kerstin Schierhold: „Wie genau wir die Vortragsreihe umsetzen, ob digital, analog oder beides, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Und wer weiß, vielleicht rücken Herne und London noch an anderen Stellen eng zusammen.“

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