'Anne Frank Kultur Wochen' als Teil von #2021JLID

Theater Traumbaum

Jüdsiches Leben
Die Kinder- & Jugendtheatervorstellungen des Theaters Traumbaum der 'Anne Frank Kultur Wochen 2021' werden Teil von #2021JLID. Foto: Theater Traumbaum

Die vom Theater Traumbaum veranstalteten Kinder- & Jugendtheatervorstellungen als Teil der Anne Frank Kultur Wochen 2021 sind in diesem Jahr eingebunden in das bundesweite Festjahr #2021JLID, das der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ in Köln organisiert und das aus Mitteln des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert wird.

.„Wir freuen uns sehr über den Beitrag des Kinder- und Jugendtheaters Traumbaum“, würdigt Andrei Kovacs, der leitende Kölner Geschäftsführer den Beitrag aus Bochum als „Bereicherung des Festjahres“. Dieses lebe von der starken regionalen Verankerung in ganz Deutschland, unterstreicht die Generalsekretärin des Vereins 321, Sylvia Löhrmann. „Das Judentum ist konstitutiv für Deutschland. Das wird mit diesem Projekt veranschaulicht und trägt dazu bei, möglichst viele Menschen konkret anzusprechen.“

Für das Theater Traumbaum gehen 1700 Jahre jüdisches Leben weit über die Shoah und den Churbn hinaus. Aber um jüdischen Leben auch in der Zukunft einen gesicherten Standort in unserer Gesellschaft zu gewährleisten, kommt niemand umhin, sich mit dem wieder grassierenden Antisemitismus auseinanderzusetzen und ihm entgegenzutreten. Die Anne Frank Kultur Wochen 2021 gehen diesen Schritt seit über 20 Jahren in die Zukunft gewandt, in dem sie sich mit thematischen, empathischen Kinder- & Jugendtheaterstücken für Toleranz und Akzeptanz an junge Menschen wenden, um zukünftige Vorurteile gegen jüdisches Leben schon früh auszuräumen. Auf Grund der Pandemie hat sich das Bochumer Theater Traumbaum entschlossen, in diesem Jahr die erstmalig sogar fünfwöchige Veranstaltungsreihe vom Gedenktag zu den Novemberpogromen abzukoppeln und vom 05.09.21 bis 07.10.21 stattfinden zu lassen. Der Spielplan steht bereits und wird demnächst veröffentlicht. Sollte es zu dem Zeitpunkt immer noch keine Lockerungen halten Birgit Iserloh und Ralf Lambrecht bereits einen Plan „B“ und „C“ bereit

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