Ab sofort: Besuchsverbot in der EvK

Abgabe von persönlichen Sachen an der Pforte

Palliativstation im EvK Herne: Visite mit Dr. Wolf Diemer, Leiter des Zentrums für Palliativmedizin, und Pflegemitarbeiterinnen.
In den Standorten der EvK, hier die Palliativstation in Herne, gilt nun ein Besuchsverbot. Foto: EvK

Wie die Evangelische Krankenhausgemeinschaft (EvK) am Donnerstag (19.3.2020) mitteilt, gilt ab sofort in den Krankenhäusern der EvK ein striktes Besuchsverbot.

Dieses Verbot betrifft die Standorte in Herne-Mitte, Herne-Eickel, Castrop-Rauxel und Witten. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Patienten und der Mitarbeitenden in den Kliniken, schreibt die EvK in ihrer Mitteilung.

Update, 20.3.2020, 11:30 Uhr: Die Unternehmenskommunikation der EvK hat am Freitag (20.3.2020) weitere Infos veröffentlicht.

Der Besuch von Angehörigen geht in vielen Fällen aber über die Gesellschaft am Krankenbett hinaus: Sie bringen täglich die Zeitung vorbei oder versorgen ihre Liebsten mit frischer Wäsche. „Angehörige brauchen keine Angst haben, dass ihre Liebsten nun nicht mehr gut versorgt werden“, betont Pflegedirektorin Beate Schlüter.

Persönliche Sachen wie Wäsche können ab sofort an der Pforte abgegeben werden. Mitarbeitende der einzelnen Stationen holen diese dann ab. In Einzelfragen helfen die Mitarbeitenden der Stationen weiter. „Wir werden dann gemeinsam nach einer individuellen Lösung suchen“, verspricht Schlüter.

Zugang haben nach dem Besuchsverbot nur noch Patienten mit Behandlungstermin und Personen mit Ausnahmegenehmigung, etwa Angehörige medizinischer Härtefälle sowie von Palliativpatienten. Sie sollten sich an der Information melden, schreibt die EvK in ihrer Mitteilung.

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