9. Pilgeretappe des St. Marien Hospitals

Von Rheinland-Pfalz in Richtung Santiago de Compostela

Die Jakobuspilger des St. Marien Hospital Eickel brechen zur neunten Etappe aufbrechen.
Die Jakobuspilger des St. Marien Hospital Eickel brechen zur neunten Etappe aufbrechen. Foto: St. Elisabeth Gruppe

19 Pilger wurden am Donnerstag (29.8.2019) am St. Marien Hospital Eickel feierlich verabschiedet. Die Teilnehmer brechen nun zu einer zweiwöchigen Wanderung vom rheinland-pfälzischen Erlenbach bei Dahn in die französische Stadt Metz auf. Die insgesamt 195 Kilometer lange Etappe führt die Therapiegruppe vorbei an idyllischen Landschaften und historischen Bauten. Um die neunte Etappe auf dem Jakobusweg einzuläuten, wurde die Pilgergruppe feierlich verabschiedet und erhielt den traditionellen Pilgersegen.

Bereits vor dem ersten Schritt in Wanderschuhen gab es für die Anwesenden einen Ausblick auf die bevorstehende Tour, mit deren Sehenswürdigkeiten und Landschaften entlang der deutsch-französischen Grenze. Wie bereits in den Vorjahren organisierte die Pilgergruppe die Wanderung selbst, plante den Streckenverlauf und suchte interessante Wegpunkte entlang der Strecke. Dazu zählt in diesem Jahr unter anderem das Kloster Hornbach, dieses gilt in der Region als bekannte Pilgerstätte und ist ein wichtiger Etappenpunkt für die Teilnehmer.

Neben dem Pilgersegen bildete die Übergabe schriftlicher Gebetsanliegen an die Teilnehmer der Jakobusgruppe einen zentralen Programmpunkt der Abschiedsfeier. Die Anliegen der Daheimgebliebenen werden von den Pilgern im Ort Blieskastel in der Heiligen-Kreuz-Kapelle vorgetragen. „Die Gruppe nimmt die Anliegen mit auf die Reise und trägt damit symbolisch die Lasten und Sorgen der daheimgebliebenen Patienten des St. Marien Hospital Eickel weg“, so Dr. Beate Brieseck, Leiterin des Zentrum für Prävention, Therapie, Rehabilitation und sportmedizinische Diagnostik der St. Elisabeth Gruppe am Standort St. Marien Hospital Eickel.

Die Pilgerreise ist bereits seit über 20 Jahren Teil des therapeutischen Angebots des St. Marien Hospital Eickel. „Das Pilgern hilft unseren Patienten, weil es ihnen eine Kombination aus Bewegungstherapie, Soziotherapie und Psychotherapie bietet. Die Teilnehmer organisieren die gesamte Etappe eigenverantwortlich. Dieses hohe Maß an Eigenverantwortung hilft ihnen dabei, verschiedene Hürden im Alltag zu meistern“, berichtet Chefarzt Dr. Peter W. Nyhuis.

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