BI 'Uns stinkts' übergibt weitere Einwendungen

Gegen die Erweiterung der ZDE

Mitglieder der BI 'Uns stinkts' übergeben weitere Einwendungen gegen die geplante Erweiterung der ZDE-
Mitglieder der BI 'Uns stinkts' übergeben weitere Einwendungen gegen die geplante Erweiterung der ZDE- Foto: BI Uns stinkts

Nach der gut besuchten 4. Info-Veranstaltung der Bürgerinitiative (BI) Uns-Stinkts aus Herne und Gelsenkirchen, hat die BI am Dienstag (5.11.2019) acht weitere Einwendungen und weitere 680 Unterschriften im Technischen Rathaus Herne zur Weiterleitung an die Bezirksregierung Münster übergeben. Darin geht es um die, in der Info-Veranstaltung (Mo, 4.11.2019) im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Crange-Wanne, vorgestellten neuen Einwendungen gegen die geplante Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch (ZDE).

BI 'Uns stinkts': Info-Veranstaltung am Montag (4.11.2019) im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Crange-Wanne
BI 'Uns stinkts': Info-Veranstaltung am Montag (4.11.2019) im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Crange-Wanne Foto: BI Uns stinkts

Die Formulierung dieser weiteren Einwendungen wurde möglich, weil die Bez.Reg. Münster wegen eines Formfehlers die Auslegung der gesamten Antragsunterlagen zur Erweiterung der ZDE noch einmal wiederholen musste. Di BI Uns-Stinkts hat diesen Umstand genutzt und weitere Einwendungen verfasst, die im bereits abgehaltenen 1. Erörterungstermin (Juli 2019) noch nicht thematisiert werden konnten. Die rund 80 Teilnehmer der Info-Veranstaltung, unter ihnen auch MDL Alexander Vogt, informierten sich über diese neuen Einwendungen und unterstützten diese durch ihre Unterschrift auf den ausgelegten Sammellisten.

Die neuen Einwendungen beziehen sich untere anderem

  • auf fehlende Gutachten zur jetzt geplanten Überschüttung der Schächte der ehemaligen Schachtanlage Graf Bismarck
  • auf die Lärmentwicklung der Schlacken-Aufbereitungsanlage auf der Deponie
  • auf fehlende Informationen zur Grundwasserqualität rund um die Zentraldeponie
  • auf das Fehlen eines human-toxikologischen Gutachtens, dasdie gesundheitliche Belastung der Anwohner rund um die Deponie analysieren soll

Weiterhin soll geprüft werden, ob ein Zusammenhang zwischen den von der Deponie ausgehenden Belastungen für Mensch und Natur und der auffällig hohen Rate an Krebserkrankungen in Herne besteht. Die Bürgerinitiative geht davon aus, dass es zu einem weiteren Erörterungstermin kommen wird.

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