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Unter anderem die Feuerwehr Herne stellten in den zwei Häusern gravierende Mängel fest, die zur Räumung führten (Symbolbild).

Wohnungen mussten geräumt werden

Zwei Häuser der Emscherstraße unbewohnbar

Die Wohnungsaufsicht der Stadt Herne hat am Dienstagvormittag (6.12.2022) die Unbewohnbarkeit von zwei Belvona Objekten festgestellt, teilte sie mit. Wegen teils lebensgefährlicher Zustände mussten die Häuser in der Emscherstraße 82 und 88 geräumt werden. Das Wohnungsunternehmen wird die Unterbringung der Mieter sicherstellen.

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In den Belvona Objekten der Emscherstraße 82 und 88 fanden eine Brandschau und eine melderechtliche Überprüfung statt. Die Kräfte des Vorbeugenden Brandschutzes der Feuerwehr, des Fachbereichs Bauordnung, der Meldebehörde und der Wohnungsaufsicht des Fachbereichs Soziales stellten an den Wohnungen derart gravierende Mängel fest, dass diese geräumt werden mussten.

Wassereinbrüche und ungesicherte Stromquellen

Massive Wassereinbrüche, die in Zusammenhang mit dem defekten Heizungssystem stehen könnten, trafen dort auf ungesicherte Stromquellen. Nach Feststellungen der Feuerwehr führte das zu teilweise lebensgefährlichen Zuständen, sodass sowohl die Strom- als auch Wasserversorgung der Häuser durch die Stadtwerke Herne unverzüglich abgestellt werden mussten.

Die Wohnungsaufsicht hat die Unbewohnbarkeit der beiden betroffenen Objekte nach dem Wohnraumstärkungsgesetz festgestellt. Da sich im eigentlich unbewohnten Haus Nr. 88 unbefugte Personen aufhielten, veranlasste Belvona die polizeiliche Räumung. Das Objekt wurde anschließend versiegelt. Für sieben im Haus Nr. 82 gemeldete Familien hat Belvona Ersatzwohnraum in anderen Gebäuden des Komplexes in Aussicht gestellt. Bis diese bezugsfertig sind, muss Belvona eine Unterbringung ihrer Mieter sicherstellen, sodass die Menschen nicht obdachlos werden.

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Mängel müssen beseitigt werden

Die Maßnahmen der Stadt Herne dienen der Sicherheit der Menschen, die in den Häusern wohnen. Sie richtet ihr Augenmerk auch weiterhin darauf, dass diese von dem Wohnungsunternehmen untergebracht und die massiven Mängel beseitigt werden.

| Quelle: Carina Loose / Stadt Herne