Zusätzliches Geld für kulturelle Arbeit

Basmala: Produktion Renegade-Theatre und Pottporus e.V.
Renegade bekommt 20.000 Euro mehr. Foto: Frank Dieper

CDU und SPD bringen mit einem Änderungsantrag mehr Zuschüsse auf den Weg: Mit einem Änderungsantrag wollen die Kooperationspartner von CDU und SPD jetzt den Weg für zusätzliche Haushaltsmittel im Kulturetat freimachen. „Das ist eine mehr als gute Nachricht für kulturtreibende Vereine in unserer Stadt“, sagt die Sprecherin der CDU Fraktion im Kulturausschuss, Barbara Merten. „Besonders vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen zehn Jahren – aus Gründen des Sparens - der Kulturetat praktisch eingefroren wurde“, Merten. „Durch die zusätzlichen Mittel stärken wir deutlich den Kulturbetrieb in Herne und Wanne-Eickel“, sagt Merten mit Hinweis auf den Einsatz aller Kultureinrichtungen unter finanziell nicht leichten Bedingungen.

Insgesamt sollen durch den Änderungsantrag der Kooperationspartner 150.000 Euro mehr in den Kulturetat fließen. Davon sollen 30.000 Euro mehr an die Vereine und 20.000 Euro mehr an Renegade gehen. Für die übrige Kulturarbeit wird ein Erhöhungsbetrag von 100.000 Euro bereitgestellt. Mit dieser Unterstützung ist nach Auffassung der CDUFraktion ein entscheidender Schritt getan, um den Anforderungen an Preissteigerungen und der Zunahme der Zahl und Vielfalt der Akteure Rechnung zu tragen. „Gemeinsam mit Land und Bund wollen wir eine lebendige Kulturlandschaft für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt erhalten“, so Barbara Merten mit Verweis auf die Unterstützung aus Düsseldorf und Berlin. „Wir freuen uns, dass der Bund die Substanz unserer kulturellen Infrastruktur - ganz konkret für die Flottmann-Hallen - in den kommenden Jahren in Millionenhöhe fördert. Gleiches zeichnet sich auch für Landesfördermittel aus dem Kommunalministerium von Ina Scharrenbach für die Städtische Galerie ab.

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