Zum Abriss des Hallenbads

Leserbrief

Bei der Eröffnung des Kreativquartiers.
Wandgestaltung im Kreativquartier mit einer Nachahmung des Mosaiks des Künstlers Edmund Schuitz. Foto: Robert Freise

Von unserer Leserin Ingeborg Müller-Schuitz erreichte uns am Montag (12.4.2021) ein weiterer Leserbrief zu dem geplanten Abriss des Hallenbads, darin heißt es: „2018 das Namensschild 'Hallenbad' neu montieren und die Toilettentüren mit den Mosaiken aus dem alten Schwimmbad zu tapezieren als Erinnerung, reicht einfach nicht aus. Das alte Thema 'Hallenbad' wird seit Jahren wie eine 'heiße Kartoffel' rumgeworfen. Die Schwimmflächen fehlen seit Jahrzehnten, weil Lehrschwimmbecken geschlossen beziehungsweise immer wieder repariert werden mussten und somit Übungsfläche ausfiel.

Hätte man die gleiche Energie für den Erhalt der Sportstätte aufgebracht wie für dieses Kreativzentrum an der Heinestraße und Ideen entwickelt wie für das „Hertie-Haus“: Ein Vorzeigeprojekt für Breitensport wäre in dem arg gebeutelten Stadtteil Wanne-Süd entstanden. Dazu die Nähe zur Sporthalle, Verkehrsanbindung, Schulen....so viele Pluspunkte, die für den Erhalt sprachen. Die Diskussion in der Bezirksvertretung Eickel und die Anerkennung als Denkmal 2018 brachte nur ein kurzes Innehalten, 2019 war der Schutz schon dahin. Denn wenn der politische Wille fehlt.....kommt der Abriss."

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