Zeitzeugengespräch in der MOB

Günter Huhmann berichtet über die Zeit in Ostpreußen

Eingang zur Martin-Opitz-Bibliothek.
DIe Martin-Opitz-Bibliothek. Foto: Wolfgang Quickels

Ein Zeitzeugengespräch findet in der Martin-Opitz-Bibliothek am Donnerstag, 7. Juli 2022, um 19 Uhr im Vortragsraum (1. OG) statt. Günter Huhmann berichtet über die Flucht und Vertreibung aus Ostpreußen 1945, in Kooperation mit Haus Schlesien, Königswinter.

Günter Huhmann (*1943) erzählt die Geschichte(n) seiner Familie. Um das volle Ausmaß der Vertreibung bewusst zu erleben, war er noch zu jung, jedoch geben seine Erinnerungen, die er zu Papier gebracht hat, einen Einblick, wie in einer Vertriebenenfamilie mit dem Erlebten umgegangen wurde. Welche Geschichten wurden erzählt und wem wurden sie erzählt? An was wird erinnert und an was nicht? Gerade vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges ist die Geschichte, die er zu erzählen hat, nach wie vor aktuell.

Darum geht es: „Jeder Mensch hat eine Geschichte, der er sich früher oder später einmal stellen wird. Anders ist es, wenn man schon mit einer Geschichte aufgewachsen ist. Diese Geschichte besteht dann aus vielen Geschichten, die in einer Familie erzählt wurden. Sie sind wertvoll, sie tragen mit dazu bei, eine Vergangenheit zu bewältigen. Sie sind auch eine Hilfe, die eigene Identität in Zeiten der Erschütterungen zu erhalten und zu bewahren.“ (Günter Huhmann, 2021).

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die aktuellen Corona-Regelungen der MOB finden Sie stets unter https://kurzelinks.de/MOBcorona

Juli
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Donnerstag
Donnerstag, 07. Juli 2022, um 19 Uhr Martin-Opitz-Bibliothek , Berliner Platz 5 , 44623 Herne
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