Weihnachtlicher Schachthallen-Rückbau

Pluto Wilhelm Arbeiten liegen voll im Zeitplan

Rückbau der Zeche Pluto Wilhelm mit weihnachtlicher Deko im Jahr 2020.
Der Rückbau der Zeche Pluto Wilhelm mit weihnachtlicher Deko im Jahr 2020. Foto: Klaus-Peter Schubert

Weihnachtliche Dekoration und ein Tannenbaum stehen an der Zeche Pluto Wilhelm, einige Meter vor dem großen Doppelbock sowie der einsturzgefährdeten Schachthalle. Ende September 2020 wurden die Pläne zum Rückbau vorgestellt (halloherne berichtete).

Bereits Mitte Oktober sprach halloherne mit Lothar Mikolajewski, Bauleiter von Heitkamp, der die Rückbauarbeiten im Blick hat (halloherne berichtete). Zu diesem Zeitpunkt kündigte er an, dass die asbesthaltigen Fensterelemente in Kürze entfernt werden sollten.

„Es läuft bislang alle gemäß Zeitplan“, berichtete Mikolajewski nun gegenüber halloherne. „Alle asbesthaltigen Fenster wurden saniert und das Mauerwerk händisch bis auf eine Höhe von zehn Metern über Geländeoberkante demontiert. In diesen Punkten ist damit vorerst alles erledigt.“ Ferner führte er aus: „Die Demontagen des Fördergerüstes oberhalb der Schachthalle sowie des Mauerwerks von zehn Metern bis zum Boden erfolgen Anfang 2021.“

Planmäßig in der zweiten oder dritten Kalenderwoche 2021 rollt der bereits bei der Vorstellung der Pläne angekündigte Longfrontbagger an. Dieser beginnt dann mit dem endgültigen Rückbau der Schachthalle, macht sie also auf gut Deutsch gesagt 'langsam platt'.

„Doch erstmal steht für die Arbeiter eine Verschnaufpause an“, sagte der Bauleiter. „Momentan sichern wir das Gebäude nur, ab Anfang Januar 2021 kehren die Arbeiter zurück, um das Werk fortzuführen“, erläuterte Mikolajewski. „Die Pause haben sie sich verdient.“ Gefahren oder Probleme hätte es bislang ebenso wenig gegeben wie Corona-Fälle oder Einschränkungen durch den (Teil-)Lockdown.

Läuft weiter alles nach Plan, soll die Fläche im April 2021 frei sein.

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