Wahlprüfsteine des ADFC Herne

Fahrradclub befragt die Ratsfraktionen zu ihrer Radverkehrspolitik

Radfahren in der Stadt - nicht immer einfach.
Der ADFC befragt die Ratsfraktionen. Foto: ADFC

In Herne wurde seit Jahrzehnten eine Verkehrspolitik primär für den motorisierten Individualverkehr (MIV) betrieben. Aber Herne braucht dringend eine Verkehrswende, das heißt eine Neuaufteilung des Verkehrsraums zu Gunsten von zu Fuß Gehenden, Radfahrenden und Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs und zu Lasten des MIV. Wir wollen eine für alle Menschen lebenswerte Stadt.

Mit einer Radverkehrsinfrastruktur, die so sicher und komfortabel ist, dass Menschen von acht bis 80 Jahren diese gerne und täglich nutzen. Insbesondere in diesen Zeiten der Corona-Krise wurde deutlich, dass das Fahrrad eines der geeignetsten Fortbewegungsmittel, zum Bespiel für den Lebensmitteleinkauf oder die Wege zur Arbeit ist.

Im Hinblick auf die bevorstehende Kommunalwahl hat der ADFC Herne zum Thema Radverkehr in Herne „Wahlprüfsteine“ für die im Rat der Stadt in Fraktionsstärke vertretenen Parteien entwickelt, teilte der Club am Mittwoch (15.7.2020) mit. Durch diese Prüfsteine haben die Fraktionen die Gelegenheit, den Wählern mitzuteilen, welchen Stellenwert sie dem Radverkehr in der Stadt Herne beimessen und welche Maßnahmen sie ergreifen wollen, damit die Radinfrastruktur in Herne alsbald zukunftsorientiert weiterentwickelt wird und dass die hierfür erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung stehen.

Die Ratsfraktionen wurden gebeten, die Antworten zu den Wahlprüfsteinen dem ADFC Herne bis zum 15. August 2020 zuzusenden. Der Fahrradclub wird die Antworten zu den Wahlprüfsteinen auswerten und das Ergebnis veröffentlichen.

Die vollständigen Fragen und Forderungen sind hier nachzulesen.

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