Vogt zur gesuchten Kobra

Kobra-Alarm in Herne

Alexander Vogt.
Alexander Vogt. Foto: SPD

Alexander Vogt, Chef der Herner SPD und Landtagsabgeordneter nimmt Stellung zur gesuchten Kobra (halloherne berichtete). Um solche potenziellen Gefahren zu vermeiden, will der Herner Landtagsabgeordnete Alexander Vogt (SPD) die Haltung giftiger Tierarten verbieten lassen.

„Giftige Tiere gehören in keine Wohnung“, stellt Alexander Vogt klar. „Privatpersonen können gern alle möglichen Haustiere halten. Aber solche Tiere, die Menschen gefährden, müssen wir aus Privathaushalten verbannen. Sowohl zum Schutz von Anwohnerinnen und Anwohnern als auch im Sinne des Tier- und Artenschutzes werde ich mich auf Landesebene dafür einsetzen, dass die Haltung giftiger Tiere in Nordrhein-Westfalen verboten wird."

Auch der zuständige Bezirksbürgermeister Mathias Grunert (SPD) erklärt: „Es ist unzumutbar, dass die Holthausener Bürgerinnen und Bürger in Angst und Schrecken versetzt werden und solche Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, weil eine Person Giftschlangen in seiner Wohnung hält. Das darf nicht länger erlaubt sein.“

Derzeit gibt es in NRW kaum Einschränkungen für die Haltung exotischer Tiere, eine Kobra zu besitzen ist nicht verboten. Die CDU-geführte Landesregierung erklärte bereits, dass die bisherigen Gesetze ausreichend seien. Alexander Vogt sieht das anders: „Das Herner Beispiel zeigt, dass neue Regelungen dringend nötig sind. Ich fordere die schwarz-gelbe Landesregierung auf, sich dem Problem anzunehmen, um den Bürgerinnen und Bürgern in NRW solche Ausnahmesituationen in Zukunft zu ersparen. Der erste Schritt wird sein, eine Kleine Anfrage zu stellen, um beispielsweise herauszufinden, wie groß das Problem mit Gifttieren in NRW tatsächlich ist. Ich hoffe, dadurch wird die Landesregierung doch noch einlenken – zum Schutz der Menschen in NRW“, so der SPD-Politiker.

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