Sven isst die schärfste Wurst

Gerd Herzog moderierte die Runden.
Da waren alle noch dabei Foto: Jan Niklas Heidelbach

Wenn Gerd Herzog, Chef der Pommesbude Die Currywurst, zur Scoville-Challenge lädt, wird es scharf. So scharf, dass der normale Currywurst-Esser schon im Vorfeld dankend ablehnt. Scoville ist der Grad, in dem Schärfe gemessen wird. Capsaicin heißt das Schärfemittel, welches der Sauce im Imbiss Die Currywurst hinzugefügt wird.

Am Samstag (3.9.2016) ging es also zum Schärfe-Wettessen auf dem Hof der Pommesbude. Sechs Mutige traten an, zwei Frauen und vier Männer. Teilweise hatten sie einen weiten Weg auf sich genommen, um an die Grenze der Schärfebelastbarkeit geführt zu werden. "Glenn zum Beispiel kommt aus Dissen in Niedersachen, um hier mitzumachen", sagte Gerd Herzog im halloherne Interview. "Sven, der die Challenge gewonnen hat, kommt aus Kaiserslautern."

Gerd Herzog.
Gerd Herzog. Foto: Jan Niklas Heidelbach

Das Wettessen war auf insgesamt sieben Runden ausgelegt. Vor dem Start wurden alle Teilnehmer noch vom Arbeiter-Samariterbund untersucht, um sicherzugehen, dass niemand Kreislaufprobleme hat. Erst danach gab es den ersten Imbiss, fünf Stücke Bratwurst mit je 333.000 Scoville. Das wurde dann von Runde zu Runde immer schärfer. In der sechsten ging es um drei Röstitaler mit je 5.000.000 Scoville. Da saßen nur noch Sven und Glenn nebeneinander. Glenn überließ Sven den ersten Platz. Er gab auf ohne in einen der Röstis gebissen zu haben. Gerd Herzog erklärte: "Das Problem ist nicht die Schärfe im Mund, sondern das, was im Magen der Teilnehmer landet."

v.l. Sven und Glenn, die Finalisten.
v.l. Sven und Glenn, die Finalisten. Foto: Patrick Mammen

Sven freute sich über den Applaus der Zuschauer und konnte über 100 Euro Preisgeld mit nach Hause nehmen. Für den zweiten Platz bekam Glenn 50 Euro.

Sven nach seinem Sieg mit Zuschauerin.
Sven nach seinem Sieg mit Zuschauerin. Foto: Patrick Mammen