Schwerpunktkontrollen: 59 Fahrer zu schnell

Polizei meldet drei Strafanzeigen, darunter ein gefälschter Führerschein

Ein Polizist schreibt ein Knöllchen.
Bei den Schwerpunktkontrollen fielen den Beamten der Polizei 59 Fahrer auf, die zu schnell unterwegs waren (Symbolbild). Foto: Polizei Bochum

Für noch mehr Sicherheit im Straßenverkehr waren am Donnerstag (21.7.2022) wieder zahlreiche Polizisten des Verkehrsdienstes sowie der Bereitschaftsdienstes unterwegs und kontrollierten an mehreren Stellen auf Herner Stadtgebiet den Fahrzeugverkehr, teilte die Polizei am Freitag (22.7.2022) mit. Unterstützt wurden sie durch Vertreter des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) und des Zolls.

Insgesamt hat die Polizei diverse Verstöße geahndet. Bei der Schwerpunktaktion standen neben vermehrten Geschwindigkeitskontrollen auch der gewerbliche Güter- und Schwerlasttransport im Fokus. In 59 Fällen waren die Fahrer in Herne zu schnell unterwegs. Ebenfalls wurden drei Fahrer mit Handy am Steuer angehalten.

Drei Fahrzeuge mit zu vielen Mängeln

Zusätzlich zu den genannten Verstößen schrieben die Beamten drei Strafanzeigen, unter anderem wegen eines gefälschten Führerscheins. In weiteren drei Fällen wurden Kraftfahrzeuge aufgrund von technischer Mängel noch vor Ort stillgelegt. Vier Lkw-Fahrer führten ihre Fahrzeuge unter Nichteinhaltung der Lenk- und Ruhezeiten. Gemeinsam mit Zoll und BAG konnten weitere Fälle wegen des Verstoßes gegen das Güterkraftfahrgesetz nachgewiesen werden.

Weitere Ziele dieser Kontrollen waren auch die Überprüfung, ob die Ladungssicherung eingehalten wird oder ob Fahrer im Stande sind, ein Fahrzeug sicher zu führen. Dazu schreibt die Polizei: "Das nicht einhalten von Tempolimits ist immer noch eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr. Denn oftmals machen geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen den Unterschied zwischen Leben und Tod. Schwerpunktaktionen wie diese sind eine von vielen Maßnahmen der Polizei - Denn jeder Unfall ist ein Unfall zu viel. Deshalb werden wir für Ihre Sicherheit auch in Zukunft in Bochum, Herne und Witten Aktionen wie diese weiter fortführen."

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