Rattenproblematik: CDU-Fraktion freut sich

Kehrtwende des Koop-Partners

Björn Wohlgefahrt: Sprecher der CDU-Fraktion im Umweltausschuss.
Björn Wohlgefahrt: Sprecher der CDU-Fraktion im Umweltausschuss. Foto: CDU

„Offenbar sehen wir doch keine weißen Mäuse." Mit diesen Worten hat der Sprecher der CDU-Fraktion im Umweltausschuss, Björn Wohlgefahrt, auf die Kehrtwende der SPD beim Thema Rattenproblematik reagiert. „Dies sah im Mai 2020 noch ganz anders aus“, erinnert Björn Wohlgefahrt an die entsprechenden Äußerungen des Sozialdemokraten Roberto Gentilini im Ausschuss für Umweltschutz. Dieser hatte das Problem massiv verharmlost und darauf verwiesen, dass die CDU-Fraktion, aber auch die Bürger wohl weiße Mäuse sähen.

Roberto Gentilini.
Roberto Gentilini. Foto: SPD Fraktion

„Diese Kehrtwende, so kurz vor der Kommunalwahl, unseres Koop Partners ist schon interessant“, so Björn Wohlgefahrt ein wenig augenzwinkernd. Der CDU-Ratsherr freut sich dennoch über den Meinungswechsel. „Jetzt werden die berechtigten Sorgen und Nöte unserer Bürger endlich nicht nur von der CDU gesehen. „Erfreulich ist vor allem, dass viele Ideen, die wir in vielen Anfragen der vergangenen drei Jahre in Richtung der Verwaltung schon angeregt hatten - wie häufigere Leerungen von Müllbehältern, verstärkte Kontrollen in diesem Bereich und geschlossene Müllbehälter - sich in dem Vorschlag unseres Kollegen im Umweltausschuss wiederfinden.“

Die CDU-Fraktion hält weiterhin an ihrer Forderung nach Einrichtung eines Runden Tisches Rattenplage fest. „Das hatten wir bereits im Mai unserem Koop-Partner gespiegelt und diesem einen Vorschlag für einen entsprechenden Antrag unterbreitet. Wir wollen die Kompetenzen aus dem Bereich der Verwaltung und Politik bündeln und das erforderliche zielgerichtete Handeln nun endlich gemeinsam auf den Weg bringen.

Deshalb werden wir zeitnah, also noch in der Sitzungspause, mit unserem Kooperationspartner in einen Dialog treten, um im Sinne der Bürger einen entschlossenen Antrag für die nächste Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz zu erarbeiten“, so Björn Wohlgefahrt abschließend.

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