Merchandise-Artikel vom Emschertal-Museum

Die Schöpferinnen der Masken und Taschenverzierung: (v.li.) Silke Wleklik und Chiara Cremon, Dozentinnen des Emschertal-Museums.
Die Schöpferinnen der Masken und Taschenverzierung: (v.li.) Silke Wleklik und Chiara Cremon, Dozentinnen des Emschertal-Museums. Foto: Marcel Gruteser

Tragetaschen, Alltagsmasken und Handtücher - Merchandise vom Emschertal-Museum: Das gibt es nun im Schloss Strünkede zu erwerben. Darunter fallen verzierte Tragetaschen, Alltagsmasken aus alten Grubentüchtern sowie Handtücher, die mit den Schriftzügen „Schloss Strünkede“ und „Heimatmuseum Unser Fritz“ bestickt sind.

Die Organisatorinnen im Schloss Strünkede, Andrea Prislan und Kirsten Katharina Büttner, stellten die neuen Teile zusammen mit den Dozentinnen Chiara Cremon und Silke Wleklik kürzlich vor.

„Die Handtücher sind Grubentüchern nachempfunden und eignen sich zum Hände waschen und zum Geschirr trocken. Sie werden in Bocholt an historischen Webstühlen hergestellt“, erläuterte Andrea Prislan. Verkauft werden sie zum Selbstkostenpreis von acht Euro.

Grubentücher wurden früher vor allem in den alten Zechen benutzt, daher waren sie auch oft blau oder schwarz, damit die dunkle Kohle sie nicht verfärbte.

Eine andere Idee mit nicht mehr genutzten Grubentüchern hatte Chiara Cremon: Sie näht daraus Mund-Nasen-Schutze, die während der Corona-Pandemie wichtig geworden sind und vor allem zu Beginn rar waren. „Ich bekomme die alten Tücher von einer Bäckerei, da sie dort nicht mehr gebraucht werden. Da hab ich denen gesagt: Ich nehme die und mache Masken daraus.“ Sie sind mit einem Drahtbügel versehen und haben den Schriftzug des Emschertal-Museums und das Logo der Stadt Herne eingestickt.

Taschen, Masken und Grubentücher hängen über dem Stuhl.
Die neuen Taschen, Masken und Grubentücher hängen über dem Stuhl. Foto: Marcel Gruteser

„Rund zehn Minuten brauche ich für eine“, erzählte Cremon. Zuerst gingen die Masken an die Mitarbeiter, nun werden sie verkauft. Kosten: Ebenfalls acht Euro. „So verbinden wir Handarbeit und Recycling“, freute sich Kirsten Katharina Büttner. Über 50 wurden schon hergestellt.

Silke Wleklik, gelernte Architektin, zeichnete die Entwürfe für die Tragetaschen. „Die Idee besteht schon lange, weil ich solche Taschen, die an die jeweilige Stadt angelehnt sind, schon wo anders mal gesehen habe. Daher wollte ich das hier auch machen, nur die Umsetzung dauerte ein wenig.“ Die Taschen sind aus Baumwolle und kosten fünf Euro.

Erhältlich sind die neuen Artikel voraussichtlich ab Mittwoch, 14. Oktober 2020, in den verschiedenen Standorten der Museen.

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