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Gute Nachrichten für das Ehrenamt in Herne: Seit Jahresbeginn gelten neue bundesrechtliche Regelungen, die Vereine und ehrenamtlich Engagierte entlasten (Symbolbild)

Bollmann und Vogt informieren

Mehr finanzielle Spielräume für Vereine und Ehrenamtliche

Gute Nachrichten für das Ehrenamt in Herne: Seit Jahresbeginn gelten neue bundesrechtliche Regelungen, die Vereine und ehrenamtlich Engagierte entlasten. Der Bundestagsabgeordnete für Herne-Bochum II, Hendrik Bollmann und der Herner Landtagsabgeordnete Alexander Vogt (beide SPD) weisen darauf hin, dass weniger Bürokratie und zusätzliche finanzielle Spielräume die Arbeit vieler Herner Vereine erleichtern und mehr Planungssicherheit schaffen können.

Konkret können Vereine künftig höhere Aufwandsentschädigungen steuerfrei auszahlen. Die Ehrenamtspauschale steigt von bisher 840 Euro auf 960 Euro pro Jahr. Auch die Übungsleiterpauschale wird angehoben. Für Tätigkeiten in pädagogischen, pflegerischen oder künstlerischen Bereichen können künftig bis zu 3.300 Euro jährlich steuerfrei ausgezahlt werden.

'Unverzichtbarer Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts'

„Gerade in herausfordernden Zeiten ist das Ehrenamt ein unverzichtbarer Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts“, erklärt Hendrik Bollmann. „Viele Engagierte leisten Tag für Tag Enormes und halten Vereine und Initiativen am Laufen. Dafür verdienen sie Anerkennung und Wertschätzung.“

Alexander Vogt macht deutlich: „Ehrenamtliches Engagement kann man nicht ersetzen, aber man kann es besser unterstützen. Dazu gehören einfache Regeln und verlässliche Rahmenbedingungen.“

Auch für Vereine ergeben sich Erleichterungen. Einnahmen aus wirtschaftlichen Aktivitäten bleiben künftig bis zu einer Höhe von 50.000 Euro steuerfrei. Zudem müssen Vereine mit jährlichen Einnahmen bis 100.000 Euro ihre Mittel nicht mehr unmittelbar ausgeben. Das erleichtert es, Rücklagen zu bilden und längerfristig zu planen.

Montag, 19. Januar 2026 | Quelle: Büro Alexander Vogt