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Gemeinsam stark für Menschen am Lebensende: v.l. Mathias Hallerbach, Christian Stiebling, Thorsten Kinhöfer, Norbert Menzel, Mika Menzel, Jano Menzel, Christian Hallerbach, Manfred Ausmeier und Harald Ausmeier.

42.520 Euro für Menschen am Lebensende

Das ist Wahnsinn! Abbamania-Spende an die Palliativstation

Vier Familienunternehmen aus Herne, ein Handschlag und ein Ziel: Wir wollen Menschen am Ende des Lebens und ihren Angehörigen ihren schweren Weg leichter machen. Zu diesem Zweck übergaben im Januar 2026 Christian Stiebling, Norbert Menzel mit seinen Söhnen Jano und Mika, Manfred und Harald Ausmeier sowie Christian und Mathias Hallerbach 42.520 Euro an den Förderverein Palliativstation im EvK Herne und Ambulanter Hospizdienst. Erlöst wurde die Rekordsumme bei „Abbamania", dem 2. Benefizkonzert initiiert durch den Schirmherrn Thorsten Kinhöfer.

Die vier mittelständischen Familienunternehmen Reifen Stiebling, LMV Veranstaltungsservice Menzel, BRR Baumaschinen Rhein-Ruhr und die Sagittarius Akademie finanzierten das gesamte Konzert – den Raum, die Organisation, die Technik und die Gage der Künstler. Dank ihrer Unterstützung landet jeder Euro aus dem Ticketverkauf und aus spontanen Spenden der Gäste dort, wo er gebraucht wird.

Wertvolle Hilfe wird gebraucht

Für „Abbamania“ konnte Initiator Kinhöfer mit BRR Baumaschinen Rhein-Ruhr einen vierten Konzertsponsor gewinnen. „BRR unterstützt die Palliativstation zum ersten Mal", erklärt Thorsten Kinhöfer. „Manfred und Harald Ausmeier haben sofort zugesagt, als ich sie fragte." Die BRR-Geschäftsführer Manfred und Harald Ausmeier begründen ihre Entscheidung so: „Palliative Versorgung geht uns alle an. Früher oder später braucht jeder diese wertvolle Hilfe – für sich selbst oder für geliebte Menschen."

Im neuen Anbau der auf zehn Betten erweiterten Palliativstation empfingen die ärztliche Leiterin Dr. Katja Vogelsang, Hospizdienst-Koordinatorin Karola Rehrmann und der Fördervereinsvorsitzende Pfarrer Frank Obenlüneschloß die Sponsoren. Sie zeigten, wo die Gelder konkret zum Einsatz kommen: bei der Betreuung Schwerstkranker auf der Station, zuhause oder im Heim, bei der Begleitung der Patienten durch ehrenamtliche Zeitschenker und bei der Entlastung verzweifelter Familien.

Überwältigt vom Engagement der Sponsoren

Der Fördervereinsvorsitzende Pfarrer Frank Obenlüneschloß zeigte sich überwältigt vom Engagement der Sponsoren und den mehr als großzügigen Gästen, die den Erlös bereits während des Konzerts durch spontane Spenden in ungeahnte Höhen klettern ließen: „Diese Spende ist die größte in unserer über 30-jährigen Vereinsgeschichte. Die unfassbare Summe hilft uns dabei, sterbenskranken Menschen auf der Ziellinie ihres Lebens letzte Wünsche zu erfüllen, damit sie sich in dieser schweren Zeit trotz Sorgen und Trauer so umsorgt und geborgen wie nur möglich fühlen können.“

Bereits „Kaisermania“, das erste Benefizkonzert Kinhöfers im Oktober 2024, hatte 22.000 Euro eingespielt – damals ein Rekord. Mit „Abbamania" konnte Kinhöfer diese Summe sogar verdoppeln. Für 2026 hat der langjährige FIFA-Schiedsrichter und Erfinder der Charity-Kampagne „Wir sind palliativ“ schon ein neues Ziel im Auge. Im Oktober steigt im Veranstaltungszentrum Gysenberg eine Neuauflage der Show „Kaisermania“. Die vier Sponsoren haben ihre Unterstützung bereits zugesagt.

Mittwoch, 21. Januar 2026 | Quelle: Susanne Schübel / JBH