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Für die Krötenwanderung wird wieder ein Schutzzaun an der Hofstraße errichtet.

Schutzzaun wird an der Hofstraße errichtet

Krötenwanderung im Stadtgebiet

Wenn die Temperaturen steigen, beginnt wieder die alljährliche Wanderung der Amphibien zu ihren Laichplätzen. Zu ihrem Schutz wird an der Hofstraße wieder ein rund 400 Meter langer Krötenschutzzaun errichtet, teilte die Stadt am Freitag (2.2.2024) mit.

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Anfang Februar bis Mitte April ist die Hauptwanderzeit. Zwischen 18 Uhr abends und 4 Uhr morgens wird die Hofstraße mit einem Durchfahrtsverbotsschild versehen. Dadurch wird den Naturschützer gefahrlos ermöglicht, die in Eimern aufgefangenen Amphibien einzusammeln, und die Straße zu überqueren. So werden die Tiere zu ihren Laichplätzen gebracht.

Durch Absperrbaken wird die Breite der Straße auf drei Meter reduziert. Die Stadt wird durch entsprechende Hinweise den Verkehr umleiten. Ausgenommen von dieser Sperrung ist lediglich der öffentliche Nahverkehr. Die Stadt Herne erhofft sich durch diese Maßnahme Hunderte von geschützten Amphibien zu retten, da besonders der Fahrzeugverkehr an der Hofstraße eine große Gefahr für diese Populationen bei ihren Wanderungsbewegungen darstellt.

Naturschutzgebiet Voßnacken

Die ehemals größten Amphibienvorkommen in Herne befanden sich im Naturschutzgebiet Voßnacken. Dem seit Jahren zu verzeichnenden Rückgang der Populationen wurde bereits durch verschiedenste Maßnahmen entgegengesteuert. Eine dieser Maßnahmen ist ein festes Leitsystem über 300 Meter, durch die die wandernden Amphibien entlang der Straße gefahrlos zu ihren Laichgewässern geführt werden.

So sah es im Februar 2023 aus: Dort übernahmen erstmals Azubis des Fachbereichs Stadtgrün die Aufgabe, den Zaun zu errichten.

Auch hier wird während dieser Zeit die Zufahrt zu den vorderen Parkplätzen und des Wendehammers am Forsthaus Gysenberg durch eine Schranke gesperrt. Die Sperrung erfolgt in Kürze ab 18 Uhr abends bis in die Morgenstunden. Dort abgestellte Fahrzeuge sollten daher spätestens bis 18 Uhr aus diesem Bereich entfernt werden. Der Betreiber des Forsthauses weist mit einer besonderen Beschilderung auf die Sperrung hin.

Zum Schutz gefährdeter Amphibienarten

Durch diese Schutzmaßnahmen kommt die Stadt Herne den europäischen Vorgaben zum Schutz gefährdeter Amphibienarten nach. Überall dort, wo erhebliche Wanderungsbewegungen der Amphibien zu verzeichnen sind, weisen besondere Hinweisschilder darauf hin. Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Herne bittet daher alle Bürger und insbesondere Verkehrsteilnehmer um besondere Rücksichtnahme und um Verständnis für die Sperrung einiger Bereiche in den Abendstunden.

Wer sich engagieren oder die Stadt und den ehrenamtlichen Naturschutz bei diesen Projekten unterstützen möchte, kann sich an den Fachbereich Stadtgrün per E-Mail unb@herne.de oder unter Tel 02323 / 16 - 42 88 melden.

| Quelle: Patrick Mammen/Stadt Herne