Kirchen und Kino – Fridas Sommer

Laia Artigas als Frida.
Laia Artigas als Frida. Foto: Kino.de

In der ökumenischen Filmreihe Kirchen und Kino. Der Filmtipp wird das prämierte Familien- und Coming-of-Age-Drama Fridas Sommer am Sonntag, 3. Mai 2020, 17:45 Uhr, und Montag, 4. Mai 2020, 20:15 Uhr, in der Filmwelt Herne gezeigt.

Sommer 1993: Nachdem ihre Mutter an einer Krankheit gestorben ist, erlebt die sechsjährige Frida (Laia Artigas), wie ihr Alltag zusammenbricht. Die Wohnung in Barcelona wird ausgeräumt. Frida soll den Sommer bei ihrem Onkel verbringen, der einen Hof auf dem Land besitzt. Obwohl sie herzlich aufgenommen wird, dauert es lange, bis sie ankommt. Gemeinsam mit ihrer Cousine Anna erkundet Frida zögerlich die Umgebung. Sie ist oft launisch und unnahbar. Wie sollen ihr Onkel Esteve und ihre Tante Marga mit dem trauernden Kind umgehen?

Ohne falsche Sentimentalitäten erzählt der Debütfilm von Carla Simón von einem zaghaften Neuanfang und porträtiert einfühlsam eine Familie im emotionalen Ausnahmezustand. Aus den Augen des Kindes erzählt das berührende Drama vom Weitermachen nach einer Katastrophe und kehrt das Seelenleben der Protagonistin behutsam nach außen. Der Film setzt mit großem Gewinn auf momenthafte Szenen, deren Spannungen nicht in allem aufgelöst werden, und räumt den kindlichen Darstellerinnen sensibel den nötigen Raum ein.

Mai
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Sonntag
Sonntag, 03. Mai 2020, um 17:45 Uhr Filmwelt Herne , Berliner Platz 7 - 9 , 44623 Herne Karten kosten 4,50 Euro, bzw. 5,50 Euro (Loge).

Weitere Termine:

  • Montag, 04. Mai 2020, um 20:15 Uhr
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