Islamische Gemeinde spendet an ev. Jugend

Saskia Karpenstein (2.v.r.) und Friedhelm Libuschewski (r.).
Friedhelm Libuschewski (r.). Foto: Islamische Gemeinde

Vielen ist es bekannt, dass Muslime im Ramadan, in diesem Jahr von Montag bis Donnerstag (16.5-14. Juni 2018), von der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken verzichten. Wenig bekannt ist allerdings, dass der Ramadan auch ein Monat der guten Taten ist. Das sind nicht nur große Taten. Als Muslim muss man niemandem das Leben retten, wenn man im Ramadan etwas Gutes tun möchte. Es reicht schon, wenn anderen eine kleine Freude zu bereiten oder in kleinen Dingen zur Seite zu stehen. So wollten auch viele Unternehmer handeln und haben Sachspenden zur Verfügung gestellt.

Herzliche Begegnungen.
Tuncay Nazik. (Archiv) Foto: Frank Dieper, Stadt Herne

„Mit dem Anfang des Ramadan-Monats haben uns sehr viele Unternehmen angerufen und wollten für unsere Jugend-und Flüchtlingsarbeit Spiel-und Sportsachen spenden. Da es so viele Sachen waren, die wir selbst nicht verteilen konnten, haben wir über Pfarrerin Saskia Karpenstein Friedhelm Libuschewski, Leiter des Jugendreferat Herne, kennengelernt.“ so Tuncay Nazik von der Islamischen Gemeinde. Die Spenden wurden ihnen am Montag (6.4.2018) übergeben. Das Evangelische Jugendreferat leistet in Herne eine hervorragende Jugendarbeit mit Kindern und Jugendlichen in Freizeiten, offenen Jugendeinrichtungen, Gruppen und u.a. in der Emscherstraße in Wanne. „In allen Bereichen der Arbeit des Jugendreferates finden sich auch Kinder und Jugendliche, die aus Familien kommen, die am Rande der Armut leben. Gerade diesen Kindern und Jugendlichen werden die Sachspenden nun zugutekommen“, sagt Friedhelm Libuschewski. „Wir sind dafür sehr dankbar. Schließlich konnten die gespendeten Sachen direkt an das Jugendreferat weitergeben werden.

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