Hohes Spenderaufkommen

Lange Wartezeiten - Spender geduldig

Blutspende des Deutschen Roten Kreuz im Archäologie-Museum am Europaplatz in Herne (NW), Donnerstag (19.03.2020).
Abstand halten und geduldiges Warten. Foto: Stefan Kuhn

Der Blutspendetermin des Deutschen Rotes Kreuz, am Donnerstag (19.3.2020), war ein voller Erfolg: 123 Menschen kamen ins Archäologiemuseum. Der Andrang war letztlich so groß, dass der Zutritt vorzeitig beendet werden musste.

„Das habe ich in all den Jahren, wo ich die Blutspende unseres Ortsverbands betreue, noch nie erlebt“, sagte DRK-Vorsitzende Magdalene Sonnenschein. Besonders erfreut war sie, dass auch 16 Erstspender zu diesem Termin kamen. Obwohl das Museum wegen der Corona-Ausbreitung derzeit geschlossen ist, fand die Blutspende wie geplant statt -jedoch mit Auflagen und Einschränkungen.

Ein besonderes Augenmerk lag diesmal auf dem Infektionsschutz: der Abstand zwischen den Wartenden war ausreichend weit. Dementsprechend war die Warteschlange sehr lang und bis zur eigentlichen Spende verging im Schnitt weit über eine Stunde. Die Geduld war trotzdem groß. Personen mit einer erhöhten Körpertemperatur oder die bis vor kurzem im Ausland waren, wurden von vornherein wieder nach Hause geschickt.

Blutspende des Deutschen Roten Kreuz im Archäologie-Museum am Europaplatz in Herne (NW), Donnerstag (19.03.2020).
Auch in der Corona-Krise wird jede Spende dringend benötigt. Foto: Stefan Kuhn

Kurzfristig musste auch ein besonderer Dank an die Spender gestrichen werden; aktuelle Vorgaben des NRW-Gesundheitsministeriums machten es nötig. Anstelle eines frisch zubereiteten Bratens aus der Küche einer DRK-Einrichtung, gab es diesmal "Lunchpakte" zum Mitnehmen. Auch das nahmen die Spender mit Gelassenheit. Oberbürgermeister Frank Dudda war auch vor Ort und lobte ausdrücklich die Bereitschaft der zahlreichen Spender „als ein tolles Signal der Stadtgesellschaft". Zudem sei dies enorm wichtig für die medizinische Infrastruktur.

Die nächsten Spendetermine sind am Sonntag, 29. März 2020, beim DRK an der Harkortstraße in Wanne, in der Zeit von 10-14 Uhr, und am Mittwoch, 1. April 2020, im Kulturzentrum, in der Zeit von 11-19 Uhr.

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