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Benjamin Hüfner erzielt in dieser Situation das 1:0 des HEV gegen Erfurt und damit den einzigen Treffer am Sonntagabend.

Vier Punkte am Wochenende nach einer 2:10-Klatsche

HEV: Kleine Schritte in die richtige Richtung

Der Herner EV hat das letzte Wochenende vor der Deutschland Cup-Pause mit sehr ordentlichen vier Punkten beendet. Bei den Tilburg Trappers erkämpften sich die Miners, bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung einen Zähler, gegen den Tabellendritten aus Erfurt erarbeitete man sich einen 1:0-Heimsieg.

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Nach der desolaten Leistung beim 2:10 in Halle gab es unter der Woche zahlreiche interne Gespräche, die bewirkten, dass die Mannschaft sowohl in Tilburg, als auch gegen Erfurt ein komplett anderes Gesicht zeigte. Bei den Niederländern musste das Team auf Lukas Jung, Nils Liesegang, Juuso Rajala, Erik Keresztury und Stephane Döring verzichten, zeigte von Beginn an aber eine starke kämpferische Leistung und nahm am Ende, bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung, auch verdient einen Punkt mit. Die Treffer für die Miners erzielten Tim Lucca Krüger, Jan Dalecký und Michel Ackers.

Goalie Jeschke verletzt sich

Im Tor war Oto Jeschke 40 Minuten lang ein ganz sicherer Rückhalt, musste zu Beginn des letzten Drittels aber verletzt ausgewechselt werden. Für ihn sprang Finn Becker in die Bresche, knüpfte nahtlos an Jeschkes guten Auftritt an und sicherte seinem Team mit tollen Saves den Zähler. „Ich kann heute eigentlich nicht von einer Niederlage sprechen. Die Jungs haben unseren Plan eingehalten und bis zum Schluss gekämpft“, freute sich Tobias Stolikowski über den überraschenden Auswärtspunkt.

Der einzige Wehrmutstropfen war die doppelte Disziplinarstrafe gegen Colin Jacobs, der sich über eine unberechtigte Strafe gegen Dennis Swinnen so sehr aufregte, dass er zum Duschen geschickt wurde. Diese Strafe zieht derzeit auch noch ein Verfahren des DEB nach sich, das noch nicht beendet ist. Hier steht ein weiteres Spiel Sperre im Raum, so dass Jacobs möglicherweise auch im Heimspiel gegen Leipzig, das am Freitag, 17. November 2023, stattfindet, fehlen wird.

Am Sonntagabend (5.11.2023) legten die Miners vor 941 Zuschauern (250 SpradeTV-Buchungen) dann kämpferisch noch mal eine große Schippe drauf. Zwar stand Erik Keresztury wieder zur Verfügung, jedoch gesellte sich dafür Oto Jeschke mit der Leistenverletzung aus dem Tilburg-Spiel ins HEV-Lazarett und auch Jegors Kalnins, der am Freitag (3.11.2023) noch für die Miners spielte, war für die DNL-Mannschaft der Young Roosters im Einsatz.

Kompakte Defensive

Gegen den Tabellendritten beschränkte sich der HEV auf eine kompakte Defensive und konnte sich immer auf Finn Becker verlassen, der alle Schüsse der Gäste zu Nichte machte und sich seinen Shut-Out redlich verdiente. Dass Herne am Ende mit dem knappsten aller Ergebnisse gewann, lag erneut am derzeit starken Überzahlspiel. Benjamin Hüfner wurde bereits im ersten Drittel wunderbar freigespielt und sein platzierter Handgelenksschuss flog hoch ins lange Eck.

Am Ende half Erfurt auch der sechste Feldspieler nicht mehr und Tobias Stolikowski war zum zweiten Mal an diesem Wochenende stolz: „Schon in Tilburg hat das Team überragend gekämpft. Auch heute hat wieder jeder für jeden gearbeitet. Und Finn Becker hat sich den Shut-Out redlich verdient.“

Im Nachgang des Spiels ermittelt der DEB nun auch noch gegen Marlon Polter. Der Youngster kam von der Strafbank zurück auf das Eis, lief ohne Absicht in einen Schiedsrichter hinein, so dass dieser umfiel. Diese Aktion fand kurz vor Ende des zweiten Drittels statt. Das Schiedsgericht des DEB ermittelt nun wegen „Physical Abuse of Officials“ gegen Hernes Nummer 71. Ein Urteil ist hier ebenfalls noch nicht gesprochen.

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Erstmal spielfrei

Am Wochenende (Freitag bis Sonntag, 10. bis 12. November 2023) haben die Miners spielfrei. Danach geht es mit dem Heimspiel gegen die EXA IceFighters aus Leipzig weiter (20 Uhr, Hannibal-Arena). Am Sonntag, 19. November 2023, steht dann die Partie bei den Hammer Eisbären auf dem Plan (betafinanz-Eisarena, 18.30 Uhr).

| Quelle: HEV
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