Telekom setzt mit OB Dudda den Spatenstich
Glasfaserausbau in Sodingen gestartet
Mit einem gemeinsamen Spatenstich am Montag (18.5.2026) setzten Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, Sabrina Zawadzki, Gebietsmanagerin Glasfaser bei der Telekom Deutschland, Jan-Philip Hermes, Fachbereichsleiter IT und Digitalisierung der Stadt Herne, und Roman Niewerth, Gigabitbeauftragter der Stadt Herne, den Startschuss für den Glasfaserausbau der Telekom in Sodingen.
„Der Ausbau ist auch ein Investment in die Zukunft unserer Stadt. Ich freue mich daher, dass die Telekom das Glasfaser-Netz in Herne privatwirtschaftlich weiter ausbaut“, so Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda. „Nachdem im vergangenen Jahr bereits im Herner Süden Glasfaser für mehrere tausend Haushalte und Unternehmen verlegt wurde, geht es jetzt weiter in Sodingen.“
Wachsende Anforderungen an Datengeschwindigkeiten
Nur durch den flächendeckenden Glasfaserausbau könne den wachsenden Anforderungen an Datengeschwindigkeiten entsprochen werden, so das Stadtoberhaupt weiter. „Gleichzeitig trägt der Ausbau dazu bei, dass Herne als Gewerbe-, Hochschul- und Wohnstandort zukunftssicher und für alle Menschen und Unternehmen attraktiv bleibt.“
Mehr als 6000 Haushalte und Unternehmen können im Stadtbezirk ans Glasfasernetz angeschlossen werden und in Glasfaserqualität mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) surfen. Das neue Ausbauvorhaben ist nicht an Vorvermarktungsquoten gekoppelt und erfolgt bereits in den nächsten Wochen. „Ich freue mich, dass wir mit unserem Ausbaugebiet in Herne-Sodingen vielen Tausend Haushalten und Unternehmen die Möglichkeit auf einen stabilen und schnellen Internetanschluss über das Glasfasernetz der Telekom bieten können“, sagt Sabrina Zawadzki.
Immobilienbesitzer müssen Zustimmung erteilen
Der neue Anschluss kommt nicht von allein ins Haus: Immobilienbesitzer müssen ihre Zustimmung geben. Ein Glasfaseranschluss bietet unter anderem folgende Vorteile: Er stellt hohe Bandbreiten zur Verfügung, was digitales Lernen und Arbeiten sowie Streaming und Gaming ermöglicht. Er gilt als die zuverlässigste und schnellste Verbindung im Vergleich zu anderen Übertragungswegen und kann den Wert der Immobilie steigern. Außerdem bietet Glasfaser den klimafreundlichsten Übertragungsweg für Daten, weil weniger Strom verbraucht wird als im bestehenden Kupfernetz und damit CO2 eingespart wird.
„Die Maßnahmen des Glasfaserausbaus durch die Deutsche Telekom passen zu unserem langfristigen Gigabit-Gesamtkonzept für die Stadt Herne“, sagt Jan-Philip Hermes, Fachbereichsleiter IT und Digitalisierung der Stadt Herne. „Neben der Erhöhung der Glasfaserquote geht es aber auch darum, Beeinträchtigungen für die Anwohner im Ausbaugebiet so gering wie möglich zu halten. Um das zu erreichen, haben wir mit der Telekom entsprechende Verabredungen getroffen. Dazu zählt auch eine stringente Bauüberwachung.“
Roman Niewerth, Gigabitkoordinator der Stadt Herne, ergänzt: „In diesem Zusammenhang ist es auch besonders erfreulich, dass die Telekom immer mehr alternativen Anbietern den Zugang zu ihren Netzen ermöglicht. Durch diesen sogenannten Open Access wird die Notwendigkeit eines Ausbaus paralleler Glasfasernetze und damit erneute Baumaßnahmen verringert.“