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Der Verein

Viele Ehrenamtliche packten in Sodingen mit an

Gemeinsam Müll gesammelt

Unter dem Motto „Jeder sollte vor seiner eigenen Haustür kehren“ riefen die „Tierschutz-Streuner“ und das „Project Blue Sea“ aus Herne zu einer Nachbarschafts-Müllsammelaktion auf. Ehrenamtliche Helfer der beiden Organisationen, sowie Anwohner das Bereiches Mont-Cenis-Straße, Bruchstraße, Heroldstraße und der näheren Umgebung trafen sich am Samstag (6.7.2024) in der Zeit von 10 bis 12 Uhr, um die Bürgersteige, Feldwege, Bushaltestellen und Wanderwege in diesem Stadtbereich von Unrat zu befreien.

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Auch Bezirksbürgermeister Mathias Grunert (SPD), der kürzlich sein zehnjähriges Dienstjubiläum feierte (halloherne berichtete), war dabei und sammelte fleißig mit. Dieser zeigte sich positiv erfreut von dem ehrenamtlichen Engagement. Besonders der Bereich Mont-Cenis-Straße / Ecke Bruchstraße lag im Augenmerk der Aktiven. Denn hier ist es in der jüngeren Vergangenheit zu immensen Verunreinigungen gekommen.

Jede Menge Zigarettenkippen sammelten die Ehrenamtlichen ein.

Binnen kürzester Zeit konnten durch die engagierten Helfer zahlreiche Müllsäcke, Eimer und Taschen mit Unrat befüllt werden. Die Entsorgung Herne, die seit Jahren gemeinsam mit der Verbraucherzentrale, der Stadt Herne und dem „Project Blue Sea“ im Bündnis „Setzt die Segel: Stoppt die Plastikflut!“ zusammenarbeitet, stellte Material zur Verfügung und gewährleistete die Entsorgung des Mülls.

Positives Feedback

Gero Knifiz von den Tierschutz-Streunern sagt dazu: „Ich ziehe ein absolut positives Feedback aus dieser ersten Nachbarschafts-Aktion. Wir haben die Anwohner per Info-Flyer eingeladen und waren sehr froh über die aktive Teilnahme von uns bislang unbekannten, aber umweltbewussten Menschen und wir konnten zudem zahlreiche, interessante Gespräche an unserem Infostand führen.“

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Die Müllsammelaktion war initiiert worden, da mehrere Versuche, die zuständigen Ordnungsbehörden zu aktivieren, um mit deren Unterstützung der Vermüllung in diesem Stadtbereich Abhilfe zu schaffen, erfolglos blieben, heißt es in einer Mitteilung. Deshalb haben die beiden Herner Initiativen „Tierschutz-Streuner“ und „Project Blue Sea“ nun in Eigenregie gezeigt, dass es Wege gibt, sich der Vermüllung zu erwehren.

Montag, 8. Juli 2024 | Quelle: Gero Knifiz