Fridays for Future XXL

Oma und Opa für die Zukunft

Omas und Opas for future
Omas und Opas for future Foto: Jörg Lippmeyer

Zu einer Großdemonstration sind am Freitag (29.11.2019) zehntausende junge Menschen in 519 Städten in Deutschland auf die Straßen gegangen. Weltweit gab es Aktionen in 150 Ländern. Es war der Aufruf zum vierten globalen Klimastreik. #NeustartKlima ist die Parole, mit der sie laut, wütend und unbequem dagegen protestierten, dass die Bundesregierung dem 1,5-Grad-Ziel eine Absage erteilt. Sie treten für einen konsequenteren Klimaschutz ein, und fordern, dass das Klimapaket, über das an diesem Freitag im Bundesrat beraten wird, signifikant geändert werden muss.

Aber nicht nur die Jugend ging für eine bessere Zukunft auf die Straße: In Herne fand, nach September 2019, die zweite Oma und Opa for Future Demonstration statt, zu der Jörg Höhfeld und Jutta Richter aufgerufen hatten. Rund 100 Menschen sind in Herne dem Aufruf von Oma und Opa gefolgt, bevor sie zur Groß-Demo nach Bochum gefahren sind

Omas und Opas for future am 29. November auf der Herner Bahnhofstraße
Omas und Opas for future am 29. November auf der Herner Bahnhofstraße Foto: Jörg Lippmeyer

Explizit fordert die Bewegung #NeustartKlima für Deutschland

  • Nettonull 2035 erreichen
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung bis 2035

Die Bewegung #NeustartKlima fordert bis Ende 2019

  • Das Ende der Subventionen für fossile Energieträger
  • 1/4 der Kohlekraft abschalten
  • Eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Der Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen muss schnell so hoch werden wie die Kosten, die dadurch uns und zukünftigen Generationen entstehen. Laut UBA sind das 180 Euro pro Tonne CO2
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