Erzbistum Paderborn

Finanzbericht 2018

Geldbörse.
Finanzbericht des Erzbistums Paderborn. Foto: Stefan Kuhn

Das Erzbistum Paderborn hat seinen Finanzbericht für das Jahr 2018 vorgestellt: Auch im Berichtsjahr 2018 hat die Erzdiözese ein stabiles Ergebnis erzielt. Mittelfristig erwartet Generalvikar Alfons Hardt aber Veränderungen durch Demografie, Kirchenaustritte und Konjunkturentwicklung. „Auf zurückgehende Erträge werden wir reagieren müssen. Zugleich arbeiten wir an der Umsetzung des Zukunftsbildes für das Erzbistum. Bewährtes werden wir bewahren, manche Themen aber in veränderten räumlichen und zeitlichen Zusammenhängen denken müssen. Wir werden neue Ideen erproben, wie wir den seelsorgerischen und spirituellen Bedürfnissen der Menschen in unserer Zeit entgegenkommen.“ zum vollständigen Finanzbericht

Schwerpunktthema des diesjährigen Finanzberichtes ist der Bereich Erziehung und Bildung. Unter dem Titel Im Glauben wachsen stellt der Bericht Angebote und Leistungen der katholischen Kindertageseinrichtungen im Erzbistum Paderborn dar. Jeder der mehr als 29.000 Kita-Plätze wird jährlich mit rund 1.200 Euro aus Kirchensteuermitteln bezuschusst. Die Kindertagesstätten machen hinter den Kirchengemeinden den zweitgrößten Finanzierungsanteil im Haushalt des Erzbistums aus. „Unser breites Engagement mit über 500 Kindertagesstätten ist auch ein Kern unseres sozialen und pastoralen Engagements“, erklärt Generalvikar Hardt. „Ohne die Einhaltung der langfristigen Zusagen seitens der Landespolitik für ihren Finanzierungsanteil laufen unsere Investitionen in mehr Qualität aber ins Leere. Deshalb appelliere ich an die Landesregierung, ihre derzeitigen Planungen für eine Neufassung des Kinderbildungsgesetzes zu überdenken.“

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