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Der Corona-Krisenstab der Stadt Herne tagte am Montag (17.4.2023) zum letzten Mal.

187 Mal in über drei Jahren zusammengekommen

Corona-Krisenstab tagte zum letzten Mal

Zu seiner letzten Sitzung ist am Montag (17.4.2023) der Corona-Krisenstab der Stadt Herne zusammengekommen. Seit dem 11. März 2020 bestand der Stab, um die zentralen Fragen der Pandemiebekämpfung in Herne zu erörtern und Entscheidungen zu treffen.

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In den folgenden Monaten und Jahren traf sich das Gremium 187 Mal teils in unterschiedlicher Zusammensetzung, um über die sich häufig überschlagenden Ereignisse zu beraten, auf die sich rasch ändernden rechtlichen Vorgaben zu reagieren und so für die Herner Bürger den größtmöglichen Schutz in der Pandemie zu erwirken.

Maskenpflicht und Lockdowns

Beispiele hierfür sind die Organisation der Kontaktpersonennachverfolgung, die Anordnung einer Maskenpflicht im öffentlichen Raum, die teilweise Schließung von Schulen, die Überwachung des Lockdowns, die Anforderung von Einsatzkräften der Bundeswehr sowie die Einrichtung und der Betrieb des Impfzentrums und die Umsetzung der Corona-Schutzverordnungen, die den Kommunen teilweise erst sehr kurzfristig mitgeteilt wurden.

Rechts der Leiter des Krisenstabs, Dr. Frank Burbulla, dahinter OB Dr. Frank Dudda.

Nach den Sitzungen informierte die Stadt regelmäßig über die Entscheidungen des Krisenstabs und deren Umsetzung. Die Sitzungen dauerten in der Hochphase der Pandemie zwei oder mehr Stunden, es gab jedoch auch Sitzungen, die nach wenigen Minuten beendet werden konnten. Seit März 2022 befand sich der Stab noch in einem Stand-by-Modus und wäre situationsbezogen zusammengekommen. Hierfür bestand seitdem jedoch kein Anlass mehr.

'Mit viel Einsatz und Fachwissen engagiert'

„Ich danke allen, die sich in den verschiedenen Funktionen in den drei Jahren mit großem Einsatz und viel Fachwissen im Krisenstab engagiert haben. Sie alle haben an entscheidender Stelle zur Bewältigung der Pandemie in unserer Stadt beigetragen und waren ein wichtiger Anker für die Menschen in Herne während der Pandemie. Herne verfügt über ein gut aufgestelltes und digitalisiertes Gesundheitsamt. Davon haben wir im Laufe der Pandemie profitiert“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda in der abschließenden Sitzung.

Im Krisenstab haben in den zurückliegenden drei Jahren Fachleute aus den verschiedensten städtischen Fachbereichen und von extern eng aufeinander abgestimmt miteinander gearbeitet. Verrteten waren im Laufe der drei Jahre unter anderem: Gesundheitsamt, Fachbereich (FB) Soziales, Feuerwehr, Polizei, DRK, Stadtmarketing Herne, Herne.Business, Herner Bädergesellschaft, HCR, Jobcenter, FB Kultur, FB Bürgerdienste, FB Sport, FB Kinder-Jugend-Familie, FB Recht, Ordnungsamt, FB Schule und Weiterbildung, Personalrat der Stadt Herne, Gebäudemanagement, FB Personal und Zentraler Service, FB Finanzen, Stadtgrün, FB Steuern und Zahlungsabwicklung, Büro des Oberbürgermeisters, Pressebüro, Geschäftsstelle des Krisenstabs sowie sämtliche städtische Dezernenten, darunter Dr. Frank Burbulla als Leiter des Krisenstabs und Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.

| Quelle: Christoph Hüsken / Pressebüro der Stadt Herne
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